In Italien sollen die Schulen nach Ostern wieder geöffnet werden. Momentan ist man dabei das Schulpersonal zu impfen.
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ARCHIV - Schulkinder werfen im Rahmen des Flashmobs «Apriti Scuola!» (Öffnet die Schule) auf dem Hügel Gianicolo ihre Schulranzen in die Luft. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Alessandra Tarantino

Das Wichtigste in Kürze

  • Italien will nach Ostern die Schulen zu einem grossen Teil wieder öffnen.
  • Dies ist möglich, weil die epidemiologische Kurve zu sinken scheint.
  • Zudem wurden bereits 910'000 Corona-Impfdosen an Schulbedienstete verabreicht.

In Italien hat ein Experte des Gesundheitsministeriums die Öffnung der Schulen nach Ostern trotz der aktuellen Corona-Lage gerechtfertigt.

Schulöffnung: Ein Hauptziel

«Den Jugendlichen die Möglichkeit zu verschafften, wieder an die Schulbänke zurückzukehren, ist ein Hauptziel.» Dies sagte der Sprecher des technisch-wissenschaftlichen Komitees im Gesundheitsministerium, Silvio Brusaferro, im Interview der Zeitung «Corriere della Sera» (Samstag).

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Italien, Rom: Stühle und Tische sind vor einem geschlossenen Restaurant auf dem Navona-Platz zusammengestellt. - dpa

Es deute sich an, dass die epidemiologische Kurve sinke. Deshalb hätte man Raum, um etwas zu öffnen und das seien die Schulen, erklärte der 60-Jährige.

Impfdosen für Schulpersonal

Für die Wiederöffnung hätten auch die Impfungen des Schulpersonals gesprochen, sagte Brusaferro. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bislang knapp 910 000 Corona-Impfdosen an Schulbedienstete verabreicht.

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15.03.2021, Italien, Mailand: Ein Mitarbeiter des Gesundheitswesens verabreicht eine Corona-Impfdosis. - dpa

Italien will nach Ostern den Präsenzunterricht für Schüler bis zur Mittelstufe wieder erlauben, wie Regierungschef Mario Draghi am Freitag bestätigte. Schulen sind ihm zufolge per se nicht die Quelle für Ansteckungen, sondern der Rest, wie etwa der öffentliche Nahverkehr. Dem Fachblatt «Tuttoscuola» zufolge würden dann rund 5,3 Millionen Kinder und Jugendliche wieder in der Schule unterrichtet werden. Rund 3,2 Millionen bleiben weiter zu Hause.

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