In Österreich wird die dritte Dosis gegen das Coronavirus schon länger verabreicht. Jetzt ist ein 64-Jähriger trotz dreifacher Impfung verstorben.
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Behandlung eines Covid-19-Patienten im Spital. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Niederösterreich gab es innerhalb der letzten 24 Stunden fünf Corona-Tote.
  • Einer davon war ein dreifach geimpfter 64-Jähriger.
  • Er hatte im August 2021 seine letzte Impfdosis gegen das Coronavirus erhalten.

Ab heute Montag können sich Personen ab 65 Jahren hierzulande offiziell den dritten Piks gegen das Coronavirus verabreichen lassen. Im Vergleich zu den Nachbarländern hinkt die Schweiz diesbezüglich etwas hinterher. In Österreich wird die dritte Dosis schon länger an bestimmte Personengruppen verimpft.

Coronavirus: 64-Jähriger erhielt im August dritte Dosis

Mit dem Booster wird die Corona-Impfung aufgefrischt – hundertprozentige Sicherheit gibt es jedoch auch mit dreifachem Schutz nicht. So ist jetzt in Niederösterreich ein 64-jähriger Mann im Spital gestorben – obwohl er dreimal gegen das Coronavirus geimpft war. Seine letzte Moderna-Dosis wurde ihm im August 2021 verabreicht, wie «Heute.at» berichtet.

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Eine Fachperson verabreicht eine Impfung gegen das Coronavirus. (Symbolbild) - Keystone

Insgesamt wurden in dem Bundesland innerhalb der letzten 24 Stunden fünf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet: Neben dem dreifach geimpften 64-Jährigen starb auch ein doppelt geimpfter 69-Jähriger. Die drei anderen Personen waren nicht geimpft.

Würden Sie sich ein drittes Mal gegen das Coronavirus impfen lassen?

In Österreich hat sich die Corona-Situation zuletzt deutlich verschärft: In dem 8,9-Millionen-Einwohner-Land werden aktuell täglich mehr als 10'000 Neuinfektionen registriert. Nur rund 65 Prozent der Bevölkerung sind geimpft – für den Rest gilt ab heute ein Lockdown.

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