Curevac hofft, dass ihre Impfstoffe gegen das Coronavirus im zweiten Quartal in das Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA kommen.
Curevac Coronavirus Impfung
Ein Mitarbeiter von Bayer arbeitet am Corona-Impfstoff von Curevac. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Corona-Vakzine von Curevac befinden sich noch in der klinischen Studie.
  • Dennoch sollen sie im zweiten Quartal ins Zulassungsverfahren der EMA kommen.

Der Tübinger Impfstoffhersteller Curevac, dessen Corona-Vakzine sich noch in der klinischen Entwicklung befinden, hat im ersten Quartal einen Verlust verbucht. Das operative Minus lag bei knapp 116 Millionen Euro. Der Umsatz erreichte zehn (Vorjahr: 3,1) Millionen Euro.

Die flüssigen Mittel stiegen auf 1,49 Milliarden Euro nach 1,32 Milliarden Ende 2020. Als Grund hierfür nannte der Vorstand 405 Millionen Euro aus einem öffentlichen Folgeangebot.

Der Impfstoffkandidat der ersten Generation, CVnCoV, befindet sich im letzten Stadium der klinischen Entwicklung und soll nach Angaben des Vorstandes auch gegen Virusvarianten wirken. Mit Unterstützung des Partners Bayer soll CVnCoV im zweiten Quartal die Phase 2b/3-Studie erreichen und dann in das Zulassungsverfahren der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA kommen. Für den mit GSK entwickelten Impfstoffkandidaten der zweiten Generation, CV2CoV, plant Curevac den Start der klinischen Studien im dritten Quartal.

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