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    China und USA drücken den Absatz bei Audi

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    Deutschland,

    Audis Absatz schwächelte im ersten Halbjahr vor allem in China und den USA, sodass die Auslieferungen insgesamt um 5,9 Prozent auf 783'531 Autos zurückgingen.

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    Im ersten Halbjahr verzeichnete Audi besonders in China und den USA einen Absatzrückgang. (Archivbild) - dpa

    Audis Absatz schwächelt. Vor allem in China und den USA lief es im ersten Halbjahr schlechter, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Insgesamt sanken die Auslieferungen um 5,9 Prozent auf 783'531 Autos.

    Immerhin: Bei den reinen Elektroautos (BEVs) ging es kräftig bergauf: 101'381 Auslieferungen sind ein Plus von 32 Prozent. Zuletzt hatte Audi im zweiten Halbjahr 2023 mehr als 100'000 reine Stromer ausgeliefert.

    Treiber für das BEV-Wachstum waren Deutschland und das restliche Europa, wo auch fast drei Viertel der Fahrzeuge verkauft wurden. Getrieben von den kräftigen Stromer-Zuwächsen fallen auch die Gesamtzahlen in der Heimat besser aus: In Deutschland konnte Audi gut 103'000 Autos ausliefern – minimal mehr als vor einem Jahr, im restlichen Europa fiel das Minus mit 4 Prozent auf knapp 232'000 zumindest milder aus.

    «Der positive Trend bei den BEV-Auslieferungen und Auftragseingängen zeigt deutlich, wie gut unser neues BEV-Portfolio bei unseren Kundinnen und Kunden ankommt. Zum Jahresende werden wir das jüngste Portfolio im Premiumwettbewerb haben», betont Vertriebschef Marco Schubert.

    Audi verliert in China über 10 Prozent Absatz

    Im wichtigsten Markt China büsste Audi dagegen gut 10 Prozent ein und konnte noch knapp 288'000 Autos absetzen. Hier sanken die Elektroautozahlen sogar überdurchschnittlich stark um fast ein Viertel.

    Auf dem grössten Elektroautomarkt der Welt, auf dem derzeit ein Preiskampf tobt, konnte Audi nicht einmal 8000 Autos ausliefern. Die Ingolstädter verweisen auf eine «weiter sehr intensive Wettbewerbssituation vor Ort» und hoffen auf die Wirkung neuer Produkte im zweiten Halbjahr.

    In Nordamerika – ohne Mexiko – ging es um 9 Prozent auf knapp 99'000 Autos nach unten. Hier sanken die Elektroautoauslieferungen zwar ebenfalls, allerdings etwas langsamer. Die aktuelle Modelloffensive werde dort erst sukzessive wirksam, hiess es dazu von Audi.

    Die Konkurrenz von Porsche und Mercedes-Benz steht allerdings nicht besser da. Mercedes hat für das erste Halbjahr – inklusive Vans – einen Rückgang von acht Prozent auf 1,08 Millionen Autos gemeldet. Bei Porsche ging es um sechs Prozent auf 146'400 Autos nach unten. Beide litten unter einem schwachen China-Geschäft. BMW hat noch keine Zahlen vorgelegt.

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