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    BMW plant Stellenaufbau in Deutschland

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    Der bayerische Autobauer BMW rechnet für das kommende Jahr mit einem Wachstum und plant den Aufbau neuer Stellen. Grund ist unter anderem die hohe Nachfrage nach den neuen Elektromodellen.

    Die BMW-Zentrale in München. Foto: Daniel Josling/dpa
    Die BMW-Zentrale in München. Foto: Daniel Josling/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • BMW beendet den Stellenabbau und will nächstes Jahr bis zu 6000 zusätzliche Stellen schaffen - vor allem in Deutschland.

    Vorstandschef Oliver Zipse sagte dem «Münchner Merkur», BMW sei auf einem sehr guten Weg durch die Transformation, habe seine Werke auf die E-Mobilität vorbereitet und erwarte 2022 weiteres Wachstum beim Absatz. «Deswegen werden wir im nächsten Jahr unsere Mitarbeiterzahl um bis zu fünf Prozent erhöhen.»

    BMW hatte in seit 2020 etwa 6000 Stellen abgebaut und beschäftigt derzeit gut 120.000 Mitarbeiter. Ein Grund für den wachsenden Personalbedarf sei die hohe Nachfrage nach den neuen Elektromodellen. «Unser i4 ist auf Monate ausverkauft, genauso der iX», sagte Zipse. «Nächstes Jahr kommt der elektrische 7er, da wird es nicht anders sein.»

    Experten in verschiedenen Bereichen gesucht

    Der i4 wird in München, das SUV iX in Dingolfing gebaut. Die zusätzlichen Stellen sollen vor allem in Deutschland entstehen, sagte eine BMW-Sprecherin. Gesucht würden Experten für Batterieforschung, automatisiertes Fahren, Softwareentwicklung, IT-Sicherheit, IT-Architekten für Datenbanken und Cloudsysteme sowie App-Entwickler für Infotainment und Entertainment. In der Produktion würden vor allem Beschäftigte für die elektrische Instandhaltung und Anlagenführung gesucht.

    Einen Bremsklotz für die Nachfrage sieht Zipse im Mangel an Ladesäulen. «In Europa wächst die Zahl der Elektroautos derzeit fünfmal so schnell wie die Infrastruktur», sagte er der Zeitung. Auch deshalb sei er strikt gegen ein Verbot von Verbrennungsmotoren: «Das würde die grösste Industrie Deutschlands unweigerlich in ein Schrumpfungsszenario führen.» Zipse forderte, die CO2-Ziele mit verbindlichen Zielen für die Ladeinfrastruktur zu verbinden.

    Der Halbleitermangel dürfte laut Zipse angesichts der laufenden Investitionen der Halbleiterhersteller in einem Jahr vorbei sein: «Ich gehe davon aus, dass wir Ende nächsten Jahres eine weitgehende Normalität sehen werden», sagte der BMW-Chef.

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