Ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Architektur, Green IT: Die Möglichkeiten, sich beruflich am Klimaschutz zu beteiligen, sind vielfältig. Doch nicht jeder vermeintlich grüne Job ist das auch.
Nicht überall, wo Klimaschutz draufsteht, steckt auch Klimaschutz drin: Das gilt auch für vermeintlich grüne Berufe.
Nicht überall, wo Klimaschutz draufsteht, steckt auch Klimaschutz drin: Das gilt auch für vermeintlich grüne Berufe. - Silas Stein/dpa/dpa-tmn

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer bei der Jobsuche einen möglichst grünen Beruf finden will, muss auf die Details achten.

Eine unabhängige externe Bewertung oder ein Siegel gebe es nicht, sagte Krischan Ostenrath vom Netzwerk Grüne Arbeitswelt in Bonn. «Niemand schützt einen vor Greenwashing oder dem Nachhaltigkeitsbranding grosser Unternehmen.»

Aber Interessierte könnten beispielsweise im Internet recherchieren, was eine Firma etwa in Sachen Klimaschutz macht. Im Bewerbungsgespräch könne man zudem kritisch hinterfragen, welche Aspekte Teil der Ausbildung oder des Berufsalltags sind. «Was macht ihr genau?», bringt Ostenrath es auf den Punkt.

«Kluge Unternehmen lassen sich auch treiben von den Beschäftigten und fragen, was ihnen wichtig ist», sagt der Projektleiter. So habe jeder die Möglichkeit, selber Ideen einzubringen und dafür zu sorgen, dass der eigene Arbeitgeber ein Stück weit grüner wird.

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