Bahnstreik in Frankreich trifft auch die Westschweiz
Ein Streik der Eisenbahner in Frankreich wirkt sich auch auf den Bahnverkehr in der Schweiz aus. Am Mittwoch fallen zwei TGV-Verbindungen zwischen Genf und Paris aus. Ab Donnerstag verschärfen die Sicherheitsmassnahmen rund um den G7-Gipfel im französischen Évian die Lage zusätzlich.

Der angekündigte Arbeitskampf führt in Frankreich zu einem deutlich ausgedünnten Fahrplan. Nach Angaben der französischen Bahngesellschaft SNCF vom Mittwoch verkehren lediglich rund zwei Drittel der TGV-Züge sowie etwa die Hälfte der Intercités-Verbindungen. Der Regionalverkehr ist teilweise stark beeinträchtigt.
Direkt betroffen sind auch die TGV-Verbindungen zwischen Genf und Paris. Ausfallen werden am Mittwoch sowohl der Zug, der gegen Mittag von Paris nach Genf verkehren sollte, als auch die Verbindung am späten Nachmittag von Genf nach Paris.
Auch der grenzüberschreitende Regionalverkehr bleibt nicht verschont. Beim Léman Express kommt es auf französischem Gebiet bis Mittwoch Mitternacht zu Einschränkungen, wie die SBB mitteilten. Reisende werden gebeten, vor der Abfahrt die Online-Fahrpläne und Apps von SBB und SNCF zu konsultieren.
Ab Donnerstag verschärfen sich die Auswirkungen durch die Sicherheitsmassnahmen rund um den G7-Gipfel in Évian. Zwischen dem 10. und 18. Juni werden die Verbindungen des Léman Express und der TER-Züge zwischen Évian-les-Bains und Thonon-les-Bains eingestellt. Als Ersatz verkehren Busse.
Die SBB empfehlen, vor jeder Reise den aktuellen Fahrplan zu überprüfen. Weitere Einschränkungen seien im Verlauf des Gipfels nicht ausgeschlossen, sagte SBB-Sprecher Jean-Philippe Schmidt am Mittwoch der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage.










