Stadt Basel

Fussgängerin (†42) in Basel von Auto erfasst – tot

Ein 77-jähriger Mann hat in der Nacht auf Samstag in Basel eine 42-Jährige auf einem Fussgängerstreifen angefahren. Sie verstarb noch am Unfallort.

Zebrastreifen
Auf einem Fussgängerstreifen in Basel wurde eine Fussgängerin tödlich verletzt. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der tödliche Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht.
  • Die genaue Unfallursache werde von der Verkehrspolizei ermittelt.

Eine 42-jährige Fussgängerin ist in der Nacht auf Samstag in Basel von einem 77-jährigen Autofahrer tödlich erfasst worden. Sie wollte die Strasse auf einem Fussgängerstreifen überqueren, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Zum Unfall sei es kurz nach Mitternacht an der Elisabethenstrasse gekommen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation sei die Frau noch am Unfallort verstorben, schrieb die Kantonspolizei Basel-Stadt in der Nacht auf Samstag in einer Mitteilung.

Die genaue Unfallursache wird ermittelt

Ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei Basel-Stadt zufolge fuhr der Autofahrer von der Kirschgartenstrasse in Richtung Markthallenbrücke.

Kurz nach der Wallstrasse erfasste der Autofahrer laut Mitteilung die 42-Jährige Fussgängerin, die die Strasse auf einem Fussgängerstreifen überqueren wollte.

Eine bei dem Autofahrer durchgeführte Atemalkoholprobe ergab demnach einen Wert von 0,0 mg/L. Die genaue Unfallursache werde von der Verkehrspolizei ermittelt.

Kommentare

User #1024 (nicht angemeldet)

Mich machen die Kommentare so wütend. Ich war Ersthelferin bei diesem Unfall und habe reanimiert. Die Schuldzuweisungen und Diskussionen darüber, wer was falsch gemacht hat, könnt ihr euch sparen. Dieser Unfall war tragisch und schrecklich. Während wir versucht haben, ein Leben zu retten, stand dort eine verzweifelte, schreiende Mutter neben uns. Es waren genug Menschen vor Ort. Aber nur sehr wenige haben tatsächlich geholfen. Einige standen daneben. Andere haben sogar gefilmt. Und danach wird darüber diskutiert, wer schuld war? Vielleicht sollten wir uns stattdessen fragen, was wir selbst besser machen können: aufmerksamer sein, Erste Hilfe beherrschen, im Ernstfall handeln statt filmen und Menschen unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen. Ihr könnt die Welt nicht besser machen, indem ihr im Nachhinein mit dem Finger auf andere zeigt. Aber ihr könnt dazu beitragen, dass beim nächsten Mal mehr Menschen hinsehen, helfen und handeln. So viele falsche Mutmaßungen. Von Auto bis zur Schuldfrage. Ich hoffe die Mama die dabei war muss diese dreckigen Kommentare hier nicht lesen.

User #1765 (nicht angemeldet)

Mein herzliches Beileid den Angehörigen. Anstatt den Fussgänger:innen oder den Senior:innen die Schuld zuzuweisen, würde ich damit beginnen, die unnötigen und gefährlichen SUV‘s zu verbieten. Die wenigsten Besitzer eines solchen Fahrzeuges brauchen in ihrem Privat- oder Berufsleben tatsächlich ein SUV.

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