Auto raste in Menge: Deutsche Touristin unter Verletzten in Modena
In der norditalienischen Stadt Modena ist am Samstag ein Mann mit einem Auto in eine Gruppe von Fussgängern gefahren. Unter den Verletzten ist eine Deutsche.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mann fuhr in Italien in eine Menschenmenge. Acht Personen wurden verletzt.
- Auch eine deutsche Touristin ist unter den Verletzten nach der Auto-Attacke in Modena.
- Das Motiv ist unklar. Ermittlungen zur Tat laufen.
In der norditalienischen Stadt Modena ist am Samstag ein Mann mit einem Auto in eine Gruppe von Fussgängern gefahren. Dabei wurden insgesamt acht Menschen verletzt. Vier von ihnen trugen schwere Verletzungen davon.
Unter den Schwerverletzten befindet sich auch eine deutsche Touristin. Das bestätigte Bürgermeister Massimo Mezzetti nach einer Lagebesprechung gegenüber Journalisten. Eine weitere schwer verletzte Person stammt aus Polen.
Der Täter war laut Mezzetti etwa 30 Jahre alt. Er fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf einen Fussgängerweg in der Altstadt und erfasste dort eine Gruppe von Passanten.
Passanten überwältigen den Täter
Nach der Tat versuchte der Mann zu fliehen. Mehrere Augenzeugen berichteten, er habe das Auto mit einem Messer in der Hand verlassen. Passanten verfolgten ihn daraufhin und konnten ihn überwältigen.
Die Polizei nahm den Mann fest und befragte ihn. Ausserdem wurde seine Wohnung durchsucht, wie mehrere Medien berichteten. Die Hintergründe des Vorfalls sind bislang unklar.
Laut der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos soll der Mann in der Vergangenheit psychiatrisch behandelt worden sein. Ob das eine Rolle bei der Tat spielte, ist noch nicht bekannt.
Ermittler suchen nach Motiv
Die Behörden ermitteln weiterhin zu den Umständen des Vorfalls. Konkrete Angaben zum Motiv des Mannes gibt es noch keine. Der Fall beschäftigt die Stadt Modena und sorgt für Betroffenheit in der Bevölkerung.
Die Verletzten werden in Spitälern behandelt. Über ihren genauen Gesundheitszustand liegen bisher keine weiteren Angaben vor.















