Jodlerfest in Basel soll Stadt und Land näher zusammenbringen
Vor dem 32. Eidgenössischen Jodlerfest in Basel warnt OK-Präsident Carlo Conti vor einer zunehmenden Entfremdung zwischen Stadt und Land. Das Fest Ende Juni soll zu mehr gegenseitigem Toleranz beitragen, wie er im Gespräch mit Keystone-SDA sagt.

Conti zeigt sich besorgt darüber, dass in der Schweiz städtische und ländliche Lebensentwürfe auseinanderdriften und man sich gegenseitig weniger zuhört, weniger Toleranz und Akzeptanz zeigt. Für das Jodlerfest wünscht er sich, dass es mit Begegnungen zwischen den Lebensformen auf ein Miteinander hinwirken kann, wie er sagt.
Das Schweizerische Jodler-Verbandsfest, wie es damals hiess, fand erstmals 1924 in Basel statt – seither gastierte es nicht mehr in der Rheinstadt. Die 31. Ausgabe sollte 2020 wieder nach Basel kommen, wurde aber wegen der Corona-Pandemie abgesagt.
Erwartet werden dieses Jahr gegen die 12'000 Aktive und insgesamt rund 200'000 Besucherinnen und Besucher. Budgetiert sind für das Fest rund 5 Millionen Franken.






