Coronavirus

    Auch Österreich kämpft mit rapidem Anstieg der Corona-Fallzahlen

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    Auch Deutschlands Nachbarland Österreich hat mit einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu kämpfen.

    Wolfgang Mückstein
    Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein. - APA/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Österreich gibt es derzeit einen rapiden Anstieg der Corona-Infektionen.
    • Am Donnerstag wurde der Höchstwert der Neuinfektionen im Jahr 2021 gemeldet.

    Österreich hat mit einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Für Montag geplante Restriktionen könnten weiter verschärft werden. Mit 8593 Neuinfektionen binnen 24 Stunden meldeten das Innen- und das Gesundheitsministerium in Wien den höchsten Wert 2021. Dies berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag.

    Die höchste Zahl der Neuinfektion seit Pandemie-Beginn war dem Bericht zufolge am 13. November 2020 zu Beginn des zweiten Lockdowns erreicht worden. Damals waren 9586 Neuinfektionen nachgewiesen worden.

    «Weitere effektive Massnahmen»

    «Die Lage ist ernst», erklärte Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein gegenüber APA. «Die stark ansteigenden Zahlen zeigen, wie wichtig es ist, jetzt zu handeln und weitere effektive Massnahmen zu setzen.» Am Freitag wollte die Bundesregierung in Wien demnach mit den Landesregierungen «das weitere Vorgehen beschliessen».

    Mückstein appellierte laut APA an «alle Menschen in Österreich, ihren Beitrag zu leisten und nach Kräften mitzuhelfen». Dies bedeute, Masken zu tragen und Abstand zu halten und sich gegen Corona impfen zu lassen. Es gelte, «die Infektionszahlen wieder zu senken und die Intensivstationen vor einer Überlastung zu bewahren», mahnte der Gesundheitsminister. Tatsächlich ist in Österreich die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen laut APA um fast ein Drittel auf 352 gestiegen.

    Stufe drei des Corona-Massnahmenplans

    Ab Montag werden in Österreich deswegen in 3G-Bereichen Selbsttests und Antikörpertests nicht mehr als Nachweis anerkannt. Bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze mit mehr als 500 Menschen gilt dann sogar eine 2G-Regel. Das heisst, nur noch Geimpfte oder Genesene haben dort Zutritt.

    Sollten bis Montag aber bereits 400 Intensivbetten im Land belegt sein, träte gleich Stufe drei des Corona-Massnahmenplans in Kraft. Dann hätten in 3G-Bereichen nur noch Geimpfte, Genesene oder Menschen mit einem aktuellen negativen PCR-Test Zutritt. Die deutlich günstigeren Antigentests würden nicht mehr anerkannt.

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