Asyl-Solidarität: Deutschland leistet 2026 keine Zusatzhilfe

Keystone-SDA
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Belgien,

Deutschland wird 2026 im Rahmen des EU-Solidaritätsmechanismus keine zusätzlichen Asylbewerber aufnehmen oder finanzielle Hilfe leisten.

European Justice and Home Affairs Council meeting
Luxemburgs Innenminister Leon Golden (l.) und Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt (r.) bei einem Treffen der EU-Innenminister in Brüssel am 8. Dezember 2025. - keystone

Deutschland nimmt unter dem neuen europäischen Solidaritätsmechanismus zur Entlastung besonders unter Druck stehender EU-Staaten nach Angaben der Bundesregierung keine zusätzlichen Asylbewerber auf. Auch finanzielle Hilfe wird die Bundesrepublik im kommenden Jahr nicht leisten, wie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) nach einem Treffen der EU-Innenminister in Brüssel sagte.

Die EU-Länder haben sich darauf verständigt, innerhalb der Europäischen Union bis zu 21.000 Schutzsuchende umzusiedeln, um besonders unter Druck stehende EU-Staaten zu entlasten, wie die EU-Innenminister festlegten. Deutschland kann sich nach einer Analyse der EU-Kommission jedoch darauf berufen, dass es sich bereits um sehr viele Asylbewerber kümmert, für die eigentlich andere EU-Staaten zuständig wären.

Finanzielle und materielle Unterstützung möglich

Im Rahmen des Solidaritätsmechanismus sollen weniger belastete EU-Länder zudem 420 Millionen Euro bereitstellen. Dabei sind allerdings auch andere Hilfsbeiträge wie Sachleistungen möglich, die dann mit den finanziellen Pflichten verrechnet werden können.

Sowohl finanzielle Unterstützung als auch Sachleistungen können also von unterstützungspflichtigen EU-Staaten geleistet werden, die keine Flüchtlinge aufnehmen wollen.

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Kommentare

User #9108 (nicht angemeldet)

Deutschland wird bankrott gehen. Und ich schau mir das mit Genuss an.

Die suchen alle keinen Schutz. Sie verlassen ihr Land, weil es ihnen nicht mehr passt. Dies mit der Gewissheit, dass sie in ihrem Wunschland gut versorgt werden. Von Arbeiten hat niemand was gesagt.

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