Parmelin und von der Leyen unterzeichnen bilaterales Vertragspaket

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Bundespräsident Guy Parmelin und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben am Montag das Vertragspaket zwischen der Schweiz und der EU unterzeichnet.

    Parmelin von der Leyen
    Guy Parmelin und Ursula von der Leyen bei der Unterzeichnung in Brüssel. - keystone

    Die neuen Abkommen sollen die Beziehungen zwischen Bern und Brüssel stabilisieren und erweitern.

    «Es ist ein wichtiger Tag für die Europäische Union und für die Schweiz.» Das sagte Ursula von der Leyen vor der Unterzeichnung der Verträge.

    Die Abkommen seien ausgeglichen, pragmatisch und würden einen gegenseitigen Nutzen bringen. Das sagte Guy Parmelin an einem gemeinsamen Medienanlass.

    Für die Unterschriftenzeremonie empfing die europäische Kommissionspräsidentin den Bundespräsidenten im Hauptgebäude der Europäischen Kommission, dem Berlaymont. Der Anlass dauerte rund 30 Minuten.

    Das Vertragspaket wurde von März bis Dezember 2024 zwischen Bern und Brüssel ausgehandelt. Es kann als Kontinuität der bestehenden Verträge der Bilateralen I und II gesehen werden. Vom Bundesrat wird es auch als Bilaterale III betitelt.

    Erster Anlauf scheiterte im Jahr 2021

    Es ist der zweite Anlauf, die bilateralen Beziehungen zu stabilisieren. Zwischen 2014 und 2021 wurden Diskussionen für ein institutionelles Rahmenabkommen geführt. Bern und Brüssel wurden sich aber nicht einig.

    Parmelin reiste im April 2021 – damals in seinem ersten Präsidialjahr – nach Brüssel zu von der Leyen. Zusammen stellten sie erhebliche Divergenzen fest. Im Folgemonat brach der Bundesrat die Verhandlungen ab, was die Beziehungen zu Brüssel verschlechterte.

    Der Bundesrat startete einen Neuanlauf und ab März 2022 wurden Sondierungsgespräche aufgenommen. Diese mündeten im Oktober 2023 in eine gemeinsame Verständigung, die als Grundlage für die nun unterzeichneten Abkommen diente.

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    Kommentare

    User #5926 (nicht angemeldet)

    Parmesan musste das als Bundesrat tun, weil das Siebnergremium so (knapp) abgestimmt hatte und er diese Meinung nun vertreten muss. Manchmal ist das hart. Parmelin trägt deshalb auch eine Trauerkrawatte und schaut unzufrieden in die Kamera. Auch Bundesrat Rösti erging es ähnlich, als er als Bundesrat in die Arena eingeladen wurde um das Plädoyer im Namen der Bundesrates zu halten. Dass Der Brotz dann noch so dümmlich fragte, warum Rösti denn seine Meinung gewechselt hätte, ist für einen SRF-Moderator peinlich.

    User #4980 (nicht angemeldet)

    Sauerei aus Bundesbern, mal wieder wird das Volk übergangen.

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