Belgien beschlagnahmt Öltanker der russischen Schattenflotte

Esada Kunic
Esada Kunic

Belgien,

Belgien stoppte einen Öltanker, der der russischen Schattenflotte zugeordnet wird. Die Aktion erfolgte im Rahmen verschärfter Sanktionen gegen Russland.

belgien schattenflotte
Belgien greift einen Tanker der russischen Schattenflotte auf. (Symbolbild) - keystone

Belgien hat einen Öltanker der russischen Schattenflotte gestoppt und zur Beschlagnahmung nach Seebrügge gebracht. Die belgischen Streitkräfte führten die Aktion mit Hilfe französischer Unterstützung in der Nordsee durch, berichtet «Onvista».

Der Tanker, der als «Ethera» identifiziert wurde, steht unter dem Verdacht, unter einer falschen Flagge gefahren zu sein.

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Die belgische Bundesanwaltschaft erklärte, dass bei einer Inspektion Dokumente gefunden wurden, die vermutlich gefälscht sind, und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. «Business Recorder» berichtet, dass der Kapitän derzeit befragt wird.

Behörden in Belgien: Tanker Teil der russischen Schattenflotte

Nach Angaben der Behörden war das Schiff zuvor auf der EU‑Sanktionsliste vermerkt, weil es als Teil von Russlands Schattenflotte gilt.

belgien schattenflotte
Der Tanker gilt als Teil der Schattenflotte und steht auf EU-Sanktionen, melden Behörden in Belgien. (Symbolbild) - keystone

«Euronews» berichtet, dass der Tanker unter der Flagge von Guinea unterwegs war. Belgien hat das Schiff im Rahmen eines verschärften Sanktionsvollzugs abgefangen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Festsetzung laut «news.at» als schweren Schlag gegen die russische Schattenflotte. Die Europäer wollen die Finanzierungsquellen des russischen Angriffskriegs konsequent unterbinden.

Kommentare

User #3470 (nicht angemeldet)

Die russische Schattenflotte ist ziemlich aktiv und versucht, ihr Öl zu verkaufen. Sie bewegen sich dabei eher unauffällig, wie Kakerlaken, um nicht allzu sehr im Rampenlicht zu stehen.

User #5732 (nicht angemeldet)

"Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Festsetzung laut «news.at» als schweren Schlag gegen die russische Schattenflotte." Schwerer Schlag... *gröhl*! Zitat: Ende 2022 gab es über 600 Schiffe in der Schattenflotte, 400 davon waren Rohöltanker. Die Zahl stieg auf 1.100 bis 1.400 Schiffe bis Dezember 2023. Da hat Macrönchen aber noch einiges zu tun, bis Pute das fehlende Tänkerli spürt!

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