Fahnder der griechischen Polizei haben in Nordgriechenland 547 Münzen sichergestellt, die aus dem vierten Jahrhundert vor Christus stammen, und zwei Menschen verhaftet.
Eine Handvoll Münzen.
Eine Handvoll Münzen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei den beiden mutmasslich illegalen Antiquitätenhändlern handele es sich um einen 61-jährigen Vater und seine 36-jährige Tochter, teilte die Polizei am Mittwoch weiter mit.

Die sichergestellten Münzen hätten nach Angaben der Archäologie-Behörde der nordgriechischen Stadt Serres «enormen archäologischen Wert», hiess es in einer schriftlichen Mitteilung der Polizei weiter. Wie das Duo zu den Münzen gekommen ist, blieb zunächst unklar.

In Griechenland kommt es immer wieder zu illegalem Handel mit Antiquitäten. Dies gilt besonders für antike Münzen. Polizeioffiziere, die der Sonderkommission der Bekämpfung des Handels mit Antiquitäten angehören, sagen, dass der Handel mit Münzen sehr leicht sei. Im Gegensatz zu Statuen und anderen grösseren Gegenständen aus der Antike seien die Münzen schwer entdeckbar, vor allem, wenn sie in Autos ausser Landes gebracht werden.

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