Ampel-Fraktionen und Union fordern gemeinsam mehr Unterstützung für Ukraine

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    In einem gemeinsamen Entschliessungsantrag für den Bundestag fordern die Koalitionsfraktionen und die Union weitere Unterstützung für die Ukraine - finanziell und humanitär, aber auch militärisch.

    Kuppel des Reichstags
    Kuppel des Reichstags - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beschlussantrag: Regierung soll weitere Militärhilfen prüfen".

    Die Bundesregierung solle «prüfen, ob weitere militärische Ausrüstungsgüter der Ukraine zur Verfügung gestellt werden können», heisst es in dem Antrag, der AFP vorliegt und der am Sonntag in der Sondersitzung des Bundestags beschlossen werden soll.

    In dem Papier nehmen die Fraktionen auch eine Erhöhung des Wehretats ins Visier: Sie fordern die Bundesregierung auf, «die Modernisierung der Bundeswehr mit dem Ziel voll ausgestatteter und voll einsatzbereiter Streitkräfte weiter voranzutreiben», heisst es in dem Antrag. Dabei gehe es darum, «bestehende Fähigkeitslücken umgehend zu schliessen und die notwendigen finanziellen Ressourcen dafür zeitnah und langfristig bereitzustellen».

    In dem Antrag fordern die Fraktionen die Regierung zudem auf, «die Aufnahme Flüchtender und Schutzsuchender aus der Ukraine in Deutschland zu ermöglichen» und die europäischen Nachbarländer «bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtenden und Schutzsuchenden zu unterstützen».

    Weiter schreiben die Fraktionen in dem Antrag: Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, der Ukraine alle infrage kommenden politischen, wirtschaftlichen, finanziellen und humanitären Unterstützungsmassnahmen zukommen zu lassen." Zudem müssten die Sanktionen gegen Russland "fortwährend der Situation angepasst" werden.

    Der militärische Überfall Russlands auf die Ukraine wird in dem Antrag in schärfstem Ton verurteilt. «Mit diesem mutwilligen, grundlosen und unentschuldbaren Angriff versucht die russische Führung, die europäische Friedensordnung zu zerstören», heisst es in der Vorlage. «Es handelt sich dabei um nichts weniger als eine historische Zäsur. Die internationale Gemeinschaft wird entschlossen zusammenstehen. Die russische Führung wird einen hohen Preis dafür zahlen müssen.»

    Unterschrieben ist der Entschliessungsantrag von der Fraktionschefs Rolf Mützenich (SPD), Katharina Dröge und Britta Hasselmann (Grüne), Christian Dürr (FDP) sowie Friedrich Merz (CDU) und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Campingfeuer Bella Italia
    4 Interaktionen
    «Fire!»
    Dealer
    15 Interaktionen
    Zu lange Knast

    MEHR IN NEWS

    Man muss die Eltern kritisieren, nicht die Kinder!
    44 Interaktionen
    Schweigepfad-Lärm
    1 Interaktionen
    Preisexplosion
    Flydubai
    2 Interaktionen
    Flydubai-Drama
    Ostschweizer Kantonsrat will heimliche Kameras auf Nase stoppen
    4 Interaktionen
    Smart Glasses

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Oktoberfest 2026
    Rekord
    Oktoberfest
    Tragischer Unfall
    schokolade
    241 Interaktionen
    Wie geht das?
    Merz weidel
    121 Interaktionen
    Neue Umfrage