Protest

Aktivistin klagt: Eselreiter schlug mir ins Gesicht

Etienne Sticher
Etienne Sticher

Griechenland,

Auf Santorini wurden Aktivistinnen, die gegen die Esel-Taxis protestieren, körperlich angegriffen. Die Tierschutz-Organisation prüft rechtliche Schritte.

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Peta-Aktivistinnen werden von Esel-Treibern angegriffen. - peta

Das Wichtigste in Kürze

  • Esel-Treiber auf Santorini griffen Tierschützer körperlich an.
  • Die Aktivistinnen protestierten gegen die Verwendung von Eseln als Taxis.
  • Die Tierschutzorganisation Peta dokumentiert seit Jahren Misshandlungen der Tiere.

Für viele Touristen gehören die «Esel-Taxis» auf Santorini zum Erlebnis dazu. Die Tiere befördern die Gäste über die berühmten 500 Karavolades-Stufen vom Hafen in die Stadt.

Schon seit Jahren prangert die Tierschutz-Organisation Peta diese Praxis an. Sie berichtet von Eseln in schlechtem Zustand, offenen Wunden und Vernachlässigung der Tiere. Oft müssten sie stundenlang in grosser Hitze schuften – ohne Wasser, Nahrung oder Schatten.

Die Tierschützer legten Bilder und Videos davon einem Tierarzt vor. In dessen Gutachten ist die Rede von «tierquälerischen Zuständen».

Kürzlich organisierte Peta einen Protest auf Santorini. Die Aktivistinnen wollten die Situation der Tiere dokumentieren und auf Alternativen aufmerksam machen. So könnten die Touristen auch mit robotergestützten Gehhilfen in die Stadt gebracht werden.

Sollen die Esel-Taxis auf Santorini verboten werden?

Beim Protest gerieten die Tierschützer und die Esel-Treiber aneinander. So kam es zu Beschimpfungen und auch körperlichen Angriffen auf die Aktivistinnen. Eine von ihnen berichtet von einem Schlag ins Gesicht.

Peta hat ein Video der Angriffe im Internet veröffentlicht. Sie kündigte zudem an, rechtliche Schritte gegen die Angreifer zu prüfen.

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