Tierquälerei

    Zürich: Todkranker Esel vernachlässigt – Kanton muss eingreifen!

    Katharina Lehmann
    Katharina Lehmann

    Goldküste,

    In der Zürichseeregion kam es zu einem Eingreifen des Veterinäramts wegen einer vernachlässigten Eselstute.

    esel wiese
    Tierquälerei: In der Zürichseeregion musste das Veterinäramt wegen eines todkranken Esels einschreiten. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen Verdachts auf Tierquälerei prüfte das Veterinäramt einen Hof in der Zürichseeregion.
    • Es fand eine stark geschwächte Eselstute, die noch vor Ort eingeschläfert werden musste.
    • Die Besitzer wurden zu bedingten Geldstrafen und Bussen verurteilt.

    Vor fast zwei Jahren kontrollierte das kantonale Veterinäramt einen Hof in der Zürichseeregion. Was es dort vorfand, war gemäss «Zürichsee-Zeitung» unter Berufung auf Strafbefehle und ein Gerichtsurteil ein sehr trauriges Bild.

    Die Behörden handelten im Zuge eines Hinweises einer Drittperson. Mittlerweile wurden zwei Eselbesitzer wegen fahrlässiger Tierquälerei bestraft. Auch wurde das Tierschutz- und das Heilmittelgesetz übertreten.

    An einem Winterabend besuchte der stellvertretende Kantonstierarzt den Hof. Begleitet von Beamten der Kantonspolizei fanden sie eine bereits ältere Eselstute in besorgniserregendem Zustand vor.

    Sie war so geschwächt, dass sie nicht mehr selbstständig stehen konnte. Das Tier hing in einem Netz, wohl um aufrecht zu bleiben.

    Eselstute in dramatischem Zustand

    Die 31-jährige Stute war laut der Zeitung stark abgemagert und reagierte apathisch. Offene Wunden und Hautgeschwüre zeugten ebenso von ihrer miserablen Gesundheit.

    Sollte Tierquälerei härter bestraft werden?

    Die Eselbesitzer hatten es vernachlässigt, die Stute von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Sie schickten bloss Bilder und versuchten, das Tier selbst zu behandeln.

    Noch während der Kontrolle musste die Eselstute eingeschläfert werden.

    Strafe für die Halter

    Nun wurden die beiden Besitzer zu bedingten Geldstrafen sowie Bussen von insgesamt mehreren Tausend Franken verurteilt. Schon bei vorigen Kontrollen wurde eine fachkundige Behandlung verordnet, wie die «Zürichsee-Zeitung» schreibt.

    Gegen die Einschläferung wehrten sich die beiden im Nachhinein vor Gericht und forderten gar eine Genugtuung. Sie seien nicht angehört worden. Die Beschwerde wurde jedoch abgewiesen.

    Kommentare

    User #5200 (nicht angemeldet)

    Macht mal endlich was gegen solches was ist los die schützen lieber solche Leute

    User #1935 (nicht angemeldet)

    Was soll die Aufregung? Alle die nicht vegan leben quälen täglich Tiere und zwingen sie ins Schlachthaus. Vegan leben anstatt Tiere quälen!!

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