Airbus Tochter Premium Aerotec will nach Brand Engpässe vermeiden
Bei Premium Aerotec brach in der Nacht auf Freitag aus zunächst ungeklärter Ursache im Bereich der Oberflächenbearbeitung ein Brand aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Feuer bei Premium Aerotec verursacht einen Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.
- Ein Krisenstab ist damit beschäftigt, die Lieferfähigkeit zu erhalten.
Nach dem Brand bei der Augsburger Airbus-Tochter Premium Aerotec ist ein Krisenstab damit beschäftigt, die Lieferfähigkeit zu erhalten. «Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir unseren Produktionsprozess wieder stabilisieren können», sagte Produktionsleiter Jens Walla der «Augsburger Allgemeinen». «Unser Krisenteam arbeitet mit Hochdruck an Alternativ-Lösungen. Lieferengpässe gegenüber unserem Kunden Airbus sind voraussichtlich nicht zu erwarten.» Das Feuer war aus bislang ungeklärter Ursache in der Nacht zu Freitag ausgebrochen und hatte einen Schaden von mindestens zehn Millionen Euro (11,3 Millionen Franken) verursacht.
Das Werk liefert insbesondere Rumpfteile für zivile und militärische Flugzeuge an Airbus, spezialisiert ist die Fabrik auf Leichtbaukomponenten aus Kohlefaser. Airbus hatte nach dem Brand mitgeteilt, es dauere mehrere Monate, bis die in Augsburg produzierten Teile weiter verarbeitet und letztlich in Flugzeugen verbaut würden. Gemeinsam werde man nach Lösungen suchen.











