Aida Cruises beendet Asien-Saison vorzeitig

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    Ein Kreuzfahrtschiff steht tagelang unter Quarantäne, ein anderes hat Mühe, einen Hafen zum Anlaufen zu finden: Der Coronavirus bereitet Reedern und Schiffsreisenden grosse Probleme. Aida Cruises zieht nun die Konsequenzen.

    Aida Cruises verkürzt sein Asien-Programm. Die Schiffe «Aidavita» und «Aidabella» beenden ihre Fahrten in den kommenden Tagen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
    Aida Cruises verkürzt sein Asien-Programm. Die Schiffe «Aidavita» und «Aidabella» beenden ihre Fahrten in den kommenden Tagen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Wegen des sich in Ostasien weiter ausbreitenden Coronavirus Sars-CoV-2 und der zunehmenden Reiseeinschränkungen in dieser Region hat die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises die Asiensaison vorzeitig beendet.

    Betroffen seien die Schiffe «Aidavita» und «Aidabella» mit insgesamt rund 3300 Passagieren, teilte das Unternehmen mit. Ihre Fahrten enden demnach am Sonntag (16. Februar) beziehungsweise Montag in Laem Chabang/Bangkok (Thailand). Regulär hätte das Asien-Programm noch bis April gedauert, für jedes Schiff seien bis dahin noch vier Reisen geplant gewesen.

    «Für Aida Cruises haben die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Gäste und Crew jederzeit oberste Priorität», sagte Aida-Sprecher Hansjörg Kunze. Alle betroffenen Gäste und Vertriebspartner würden aktuell informiert. Die Schiffe sollen nun in anderen Regionen fahren. Das Alternativprogramm werde in den kommenden Tagen bekanntgegeben.

    Es habe bis heute keinen Verdachtsfall oder bestätigten Fall von Sars-CoV-2 an Bord eines Aida-Schiffes gegeben, betonte Kunze.

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