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    AfD-Kandidatin in U-Haft legt bei Bundestagswahl noch zu

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    Deutschland,

    Bei Wiederholungswahlen dürfen keine neuen Kandiaten antreten. Für die AfD trat deshalb Malsack-Winkemann wieder an – die unter Rechtsterror-Verdacht steht.

    Steht unter Rechtsterror-Verdacht und legt dennoch an Stimmen zu: AfD-Politikerin Birgit Malsack-Winkemann.
    Steht unter Rechtsterror-Verdacht und legt dennoch an Stimmen zu: AfD-Politikerin Birgit Malsack-Winkemann. - Bernd von Jutrczenka/dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei den Wiederholungswahlen in Berlin stand auch Malsack-Winkemann wieder auf der Liste.
    • Die AfD-Kandidatin konnte ihr Resultat von 2021 sogar noch minimal verbessern.
    • Das Problem: Malsack-Winkemann befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

    Die in Untersuchungshaft sitzende AfD-Kandidatin Birgit Malsack-Winkemann hat bei der teilweisen Wiederholung der Bundestagswahl in Berlin ihr Ergebnis von 2021 noch minimal verbessert. Sie kam in ihrem Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf nach Angaben der Landeswahlleitung auf 5,5 Prozent der Erststimmen. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als bei der ursprünglichen Bundestagswahl vor rund zweieinhalb Jahren. Damals war Malsack-Winkemann nicht wieder in den Bundestag gekommen.

    Im Dezember 2022 war sie wie zahlreiche andere Verdächtigte bei einer Grossrazzia festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft ihr Mitgliedschaft und Unterstützung einer (rechts-)terroristischen Vereinigung vor. Sie hat einen Teil der Vorwürfe zugegeben, bestreitet aber eine terroristische Zielsetzung der Gruppe.

    Macht Ihnen der Aufstieg der AfD in Deutschland Angst?

    Sie erhielt bei der Teilwiederholungswahl insgesamt 9277 Stimmen. Das Ergebnis setzt sich zusammen aus den am Sonntag abgegebenen Wiederholungswahl-Stimmen und denen der ursprünglichen Wahl am 26. September 2021 in Wahlbezirken mit weiter gültigem Ergebnis. Malsack-Winkemann stand erneut auf den Stimmzetteln, weil bei einer Wiederholungswahl Parteien keine neuen Kandidaten aufstellen dürfen.

    Auch die AfD als Partei legte in Steglitz-Zehlendorf leicht zu. Sie erhielt 10036 Zweitstimmen. Das entspricht 5,9 Prozent und ist ebenfalls ein Plus von 0,2 Prozentpunkten. Das Direktmandat des Wahlkreises gewann erneut der CDU-Politiker Thomas Heilmann. Er legte beim Gesamtergebnis der Erststimmen im Vergleich zu 2021 um 0,6 Punkte auf 28,6 Prozent zu, wie aus der Internetseite der Landeswahlleitung hervorgeht.

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