AfD: Boykottwelle nach Verbandsdialog
Der Verband der Familienunternehmer lädt AfD-Politiker zu Gesprächen ein, was zu Boykotten und heftiger Kritik aus Wirtschaft und Politik führt.

Der Verband der Familienunternehmer lädt AfD-Politiker zu Diskussionen ein. Präsidentin Marie-Christine Ostermann begründet das so: Moralische Ausgrenzung hat nicht funktioniert, berichtet der «Focus».
Ostermann betont: Dialog heisst nicht Akzeptanz der AfD-Positionen. Der Verband lehnt jede Regierungsbeteiligung der AfD ab, laut der «Süddeutsche Zeitung».
AfD: Unternehmen ziehen Konsequenzen
Rossmann kündigt die Mitgliedschaft. Das Unternehmen unterstuetzt die Verbands-Haltung zur AfD nicht, teilt eine Sprecherin mit, wie die «Tagesschau» berichtet.

Vorwerk distanziert sich ebenfalls. Die AfD stehe nicht im Einklang mit demokratischen Werten, heisst es in einer Stellungnahme, berichtet der «Focus».
Fritz-Kola tritt ebenfalls aus und Melitta überdenkt die Mitgliedschaft, so der «WDR».
Boykott-Aufrufe im Netz
dm-Chef Christoph Werner spricht sich fuer kritischen Dialog aus. Das loest heftige Kritik in sozialen Medien aus, wie «Regionalupdate» meldet.
Kritik aus Politik und Wirtschaft
Grünen-Politiker kritisieren die Verbandsöffnung scharf. Die AfD sei kein Gesprächspartner, sagen sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, berichtet das «ZDFheute».
Wirtschaftsexperten warnen vor AfD-Wirtschaftsplänen. Ein EU-Austritt koenne Millionen Jobs kosten, sagt Marcel Fratzscher vom DIW, laut «n-tv».
Das Bundesverfassungsministerium stuft die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Laendliche Verbände gelten als gesichert rechtsextrem, berichtet der «MDR».
















