AfD

    AfD: Boykottwelle nach Verbandsdialog

    Sandra Morgenroth
    Sandra Morgenroth

    Deutschland,

    Der Verband der Familienunternehmer lädt AfD-Politiker zu Gesprächen ein, was zu Boykotten und heftiger Kritik aus Wirtschaft und Politik führt.

    Die AfD
    Die AfD sorgte für Austritte aus dem Familienunternehmer-Verband. (Symbolbild) - keystone

    Der Verband der Familienunternehmer lädt AfD-Politiker zu Diskussionen ein. Präsidentin Marie-Christine Ostermann begründet das so: Moralische Ausgrenzung hat nicht funktioniert, berichtet der «Focus».

    Verfolgst du die Entwicklungen in der deutschen Polititk?

    Ostermann betont: Dialog heisst nicht Akzeptanz der AfD-Positionen. Der Verband lehnt jede Regierungsbeteiligung der AfD ab, laut der «Süddeutsche Zeitung».

    AfD: Unternehmen ziehen Konsequenzen

    Rossmann kündigt die Mitgliedschaft. Das Unternehmen unterstuetzt die Verbands-Haltung zur AfD nicht, teilt eine Sprecherin mit, wie die «Tagesschau» berichtet.

    Dialog mit der AfD
    Trotz scharfer Kritik: Der Verband der Familienunternehmer setzt auf Dialog mit der AfD. (Symbolbild) - keystone

    Vorwerk distanziert sich ebenfalls. Die AfD stehe nicht im Einklang mit demokratischen Werten, heisst es in einer Stellungnahme, berichtet der «Focus».

    Fritz-Kola tritt ebenfalls aus und Melitta überdenkt die Mitgliedschaft, so der «WDR».

    Boykott-Aufrufe im Netz

    Im Internet fordern Nutzer Boykotte gegen dm. Der Drogeriemarkt lehnt pauschale AfD-Verdammung ab.

    dm-Chef Christoph Werner spricht sich fuer kritischen Dialog aus. Das loest heftige Kritik in sozialen Medien aus, wie «Regionalupdate» meldet.

    Kritik aus Politik und Wirtschaft

    Grünen-Politiker kritisieren die Verbandsöffnung scharf. Die AfD sei kein Gesprächspartner, sagen sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, berichtet das «ZDFheute».

    Wirtschaftsexperten warnen vor AfD-Wirtschaftsplänen. Ein EU-Austritt koenne Millionen Jobs kosten, sagt Marcel Fratzscher vom DIW, laut «n-tv».

    Das Bundesverfassungsministerium stuft die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall ein. Laendliche Verbände gelten als gesichert rechtsextrem, berichtet der «MDR».

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    Kommentare

    User #3054 (nicht angemeldet)

    3von 6000 eher ein tsunami

    User #6409 (nicht angemeldet)

    Der Rest in Wessidummland

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