Nach den schweren Unwettern auf der italienischen Insel Ischia wurde ein achtes Todesopfer gefunden.
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Arbeiter räumen Schlamm und Schutt von einer Strasse. Auf der Insel Ischia haben starke Unwetter am Wochenende starke Schäden verursacht. - keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • In der Nacht auf Samstag sind schwere Unwetter über die italienische Insel Ischia gezogen.
  • Wie die Feuerwehr auf Twitter mitteilt, wurde nun ein achtes Todesopfer gefunden.

Rettungskräfte auf der italienischen Insel Ischia haben nach dem schweren Unwetter von der Nacht zu Samstag ein achtes Todesopfer gefunden. Es handle sich um einen Mann, wie aus einer Mitteilung der Feuerwehr auf Twitter am Montag hervorging.

Das Suchteam fand ihn in Casamicciola, einem der schwer von Starkregen und Sturm getroffenen Orte im Norden der Insel. Damit sank die Zahl der noch vermissten Menschen auf vier.

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Rettungskräfte im Einsatz auf der italienischen Insel Ischia. - keystone

Am späten Sonntagabend hatte die Präfektur im süditalienischen Neapel noch sieben Todesopfer bestätigt und nähere Details bekannt gegeben: Demnach waren unter ihnen ein erst 22 Tage altes Baby, ein 11 Jahre alter Junge und dessen 6-jährige Schwester. Zudem entdeckten die Einsatzkräfte drei tote Frauen und einen Mann.

Zahlreiche Häuser beschädigt

Starke Regenfälle hatten zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Besonders betroffen war der Nordteil der Insel. Zahlreiche Gebäude wurden in Mitleidenschaft gezogen. Schlammmassen trieben durch die Strassen bis in die Häuser, zerstörten Autos und rissen sie ins Meer.

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Auf der italienischen Insel Ischia richteten starke Unwetter grosse Schäden an. - keystone

Die Regierung in Rom rief am Sonntag den Notstand aus. Sie sicherte zwei Millionen Euro an Hilfsgeldern für die grösste Insel im Golf von Neapel zu.

Kritiker wiesen auf das seit Jahren bekannte Erdrutsch-Risiko durch Unwetter an den bebauten Hängen der Insel hin. Zudem hätten die Behörden zu wenig für den Schutz unternommen. Zudem sollen einige Häuser dort laut Medienberichten ohne entsprechende Prüfungen und Genehmigungen gebaut worden sein.

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