70-Stunden-Einsatz in Hamburg: Feuerwehr zieht Bilanz
Über 70 Stunden waren Feuerwehrleute bei einem Grossbrand im Hamburger Stadtteil Veddel im Einsatz. Nun veröffentlichten die Behörden eine Abschlussmitteilung.

In Hamburg waren in dieser Woche Rettungskräfte über 70 Stunden im Einsatz, um einen Grossbrand unter Kontrolle zu bringen. Nach Abschluss der Löscharbeiten zieht die Feuerwehr in einer offiziellen Mitteilung Bilanz, Brandursache und Schadenswert sind noch unbekannt.
Am Montag war in einer Lagerhalle auf der Elbinsel Veddel ein Grossbrand ausgebrochen. Die Feuerwehr rückte mit fünf Löschzügen und mehreren Rettungsdiensten aus.
Explodierende Druckgasbehälter schleuderten laut dem «Stern» brennende Trümmer hunderte Meter weit. Die Bundesautobahn 1 wurde wegen Trümmerflugs in beide Richtungen zeitweise gesperrt, ein Fahrzeuginsasse erlitt Verletzungen.
Wasserwerfer gegen Grossbrand im Einsatz
Wegen der Explosionen mussten sich die Brandbekämpfer immer wieder zurückziehen. Einzelne Glutnester seien unter Zuhilfenahme mit Wasserwerfern und Teleskopmasten bekämpft, so die Mitteilung der Feuerwehr.

Die Polizei übernahm die Einsatzstelle am Donnerstagnachmittag, Ermittler begannen mit der Brandursachenforschung. Erste Resultate werden frühestens Mitte nächster Woche erwartet, so die Polizei laut der «Hamburger Morgenpost» berichtet.
Laut dem «NDR» waren zeitweise 320 Kräfte gleichzeitig vor Ort im Einsatz. Acht Feuerwehrleute seien leicht verletzt worden und hätten teilweise im Spital behandelt werden müssen.