54 Minderjährige schwimmen von Marokko nach Ceuta

    Keystone-SDA
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    Spanien,

    Die minderjährigen Marokkaner haben versucht, in die spanische Enklave zu gelangen. Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz.

    Kanarische Inseln
    Migranten auf einem Boot im Mittelmeer. (Symbolbild) - dpa

    54 Minderjährige sind von Marokko aus durch das Mittelmeer zur spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta geschwommen. Es handele sich überwiegend um Marokkaner, berichtete der staatliche spanische TV-Sender RTVE.

    Rettungskräfte seien die ganze Nacht und am folgenden Tag im Einsatz gewesen, um Schwimmer aus dem Meer zu retten.

    Die Strecke von Marokko nach Ceuta durch das Meer ist zwischen 300 und 500 Meter lang. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie einige der Migranten auch in einem Schlauchboot an den Strand von Ceuta gebracht wurden. Von Toten wurde zunächst nichts bekannt.

    Bereits 20'000 Migranten gelangen nach Spanien

    Während Volljährige meist schnell zurückgeschoben werden, dürfen unbegleitete Minderjährige bleiben – zumindest bis sie 18 sind. Die Aufnahmekapazitäten sind jedoch überlastet und die Regionalregierung bat die Regierung in Madrid, Jugendliche aufs Festland zu holen.

    Von Marokko aus versuchen immer wieder Migranten, in eine der spanischen Exklaven in Nordafrika zu gelangen. Den bisher grössten Andrang gab es am 17. Mai 2021, als rund 8'000 Migranten durchs Meer nach Ceuta schwammen oder über den Grenzzaun kletterten.

    Marokko hatte kurzzeitig seine Grenze faktisch geöffnet. Einer der Schwimmer kam damals ums Leben. Gut ein Jahr später starben mindestens 23 Migranten bei dem Versuch, den Zaun zur Exklave Melilla zu überwinden.

    In diesem Jahr gelangten nach Angaben des UN-Flüchlingshilfswerks UNHCR bisher fast 20'000 Migranten nach Spanien, davon 1500 Menschen nach Ceuta.

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    Kommentare

    User #1112 (nicht angemeldet)

    Die digitale Welt der Handys gaukeln diesen jungen Menschen das 'Paradies Europa' vor!!!

    User #3490 (nicht angemeldet)

    Die sogenannte Grenze ist nur ein Gartenzaun, der bis ins Meer reicht. Und der Spanische Teil ist auf dem Afrikanischen Festland. Das kleine Stück Land an Marokko zurückgeben, mit allen Besuchern und gut ist.

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