50 Prozent mehr Videokonferenzen in Corona-Krise

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    Deutschland,

    Homeoffice und abgesagte Konferenzen führen zu einem Anstieg des Datenverkehrs - denn viele steigen auf Videokonferenzen um. An einem zentralen Internet-Knotenpunkt ist das spürbar.

    Zahlreiche Netzwerkkabel stecken in einem Serverschrank. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
    Zahlreiche Netzwerkkabel stecken in einem Serverschrank. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Datenverkehr durch Videokonferenzen am Frankfurter Internet-Knoten ist angesichts von Heimarbeit in der Coronavirus-Krise binnen einer Woche um 50 Prozent gestiegen.

    Beim Online-Gaming gab es einen Zuwachs von 25 Prozent, wie die Betreiber des DE-CIX-Knotens mitteilten. Auch die Nutzung der Social-Media-Plattformen sei stark gestiegen.

    Insgesamt habe der durchschnittliche Datenverkehr um zehn Prozent zugelegt. Der DE-CIX sei für den Anstieg gerüstet: Die Kapazität könne leicht erhöht werden und man halte immer eine Reserve von 25 Prozent vor.

    An Internet-Knoten werden die Daten zwischen den Netzen einzelner Diensteanbieter ausgetauscht. Der DE-CIX ist der weltgrösste Knotenpunkt dieser Art.

    Zugleich bauten die weltweit agierenden Internet- und Inhalteanbieter auf: «Die Kapazitäten werden hier teilweise mehr als verdoppelt», sagte DE-CIX-Technikchef Thomas King.

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