Mercedes verkauft Autohäuser in Berlin und Brandenburg
Der Verkauf von Mercedes-Autohäusern in Berlin und Brandenburg markiert eine weitere Stufe im Umbau des Vertriebsnetzes des Konzerns.

Mercedes-Benz verkauft seine konzerneigene Niederlassung in Berlin und Brandenburg, berichtet der «Spiegel». Betroffen sind sieben Autohäuser in der Hauptstadtregion, die bislang direkt vom Hersteller betrieben wurden.
Übernommen wird die Niederlassung Berlin-Brandenburg von Global Auto Holdings mit Sitz im Vereinigten Königreich, so der «Focus». Das Unternehmen betreibt bereits Mercedes-Betriebe in Grossbritannien und den USA.
In der Niederlassung arbeiten mehr als 1100 Beschäftigte, die IG Metall nennt bis zu 1500 Personen. Der Verkauf ist Teil einer langfristigen Umstellung hin zu einem Agenturmodell im Vertrieb.
Verkauf der Autohäuser wird schrittweise umgesetzt
Dabei verändert Mercedes-Benz die Rolle klassischer Autohäuser im Verkaufsprozess schrittweise. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe und soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden, berichtet der «Focus».
Mercedes-Benz setzt die Transaktion schrittweise im laufenden Geschäftsjahr um. Die Zahl der betroffenen Beschäftigten variiert zwischen Unternehmensangaben und Gewerkschaft.
Mercedes-Benz nennt rund 1100 Mitarbeitende, während die IG Metall bis zu 1500 Personen angibt. Die Verkaufspläne sind laut dem «Spiegel» bereits seit 2024 bekannt.
Niederlassungsverkauf folgt umfassender Neuordnung des Vertriebsnetzes
Damals informierte der Hersteller über eine umfassende Neuordnung des deutschen Niederlassungsnetzes. Bereits zuvor hatte der Konzern einzelne Niederlassungen veräussert, darunter Neu-Ulm, Koblenz, Mainz, Dortmund und Lübeck.
Weitere Standorte wurden im laufenden Transformationsprozess verkauft oder vertraglich gebunden. Nach Protesten der Beschäftigten einigte sich Mercedes-Benz im Sommer 2024 mit dem Gesamtbetriebsrat auf Rahmenbedingungen für Übergänge.

Diese sollen bei Betriebsübergängen an neue Eigentümer angewendet werden. Die Übernahme erfolgt im Rahmen einer breiteren Neustrukturierung des Vertriebsnetzes, schreibt der «Focus».
















