37 Verletzte bei Gebäudeexplosion im Zentrum von Paris

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    Frankreich,

    Bei der Gebäudeexplosion in Paris wurden 37 Menschen verletzt, zwei werden noch vermisst. Die Ermittler gehen aktuell von einem Gasleck als Ursache aus.

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    Ein Soldat sichert nach einer Gebäudeexplosion eine Strasse im Zentrum von Paris. Foto: Christophe Ena/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Christophe Ena

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Paris wurden bei der Explosion 37 Menschen verletzt, vier davon schwer.
    • Zwei Personen werden noch vermisst und unter den Trümmern vermutet.
    • Bei der wohl durch ein Gasleck ausgelöste Explosion stürzte ein Gebäude teilweise ein.

    Bei einer heftigen Gebäudeexplosion im Zentrum von Paris sind 37 Menschen verletzt worden, vier davon lebensgefährlich. Zwei Menschen würden noch vermisst und unter den Trümmern vermutet, sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin am Mittwochabend am Explosionsort. Die Ursache der Katastrophe sei noch unbekannt.

    Nach vorläufigem Ermittlungsstand gehen die Ermittler von einem Gasleck aus. Die Explosion brachte ein mehrgeschossiges Gebäude im fünften Arrondissement teils zum Einsturz und löste einen grossen Brand aus, der auf mehrere Nachbargebäude übergriff. Mehrere Häuser wurden evakuiert. Scheiben gingen zu Bruch.

    Paris
    Bei der Explosion stürzte ein Gebäude teilweise ein. - keystone

    Zwei Vermisste wurden am Abend unter den Trümmern gesucht. Schweres Gerät werde mobilisiert, um die Trümmer wegzuschaffen, sagte der Innenminister. Möglicherweise werden seinen Worten zufolge noch in der Nacht noch Tote geborgen oder Überlebende gerettet.

    325 Feuerwehrleute im Einsatz

    Augenzeugen sprachen von einer enormen Explosion, die sie an einen Bombeneinschlag erinnert hätten. Die Rauchwolke war auch aus der Entfernung zu sehen. Präsident Emmanuel Macron sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus. «Wir denken an diejenigen, die von der Explosion in Paris betroffen sind, an die vermissten Personen sowie an die Rettungskräfte, die im Einsatz sind.»

    Premierministerin Élisabeth Borne eilte zum Ort der Explosion, der von Soldaten abgesperrt wurde. Sie habe ein Krisenzentrum eingerichtet, sagte Bürgermeisterin Anne Hidalgo. 325 Feuerwehrleute waren nach Angaben des Innenministers vor Ort im Einsatz. Der Brand war am Abend unter Kontrolle, wie die Feuerwehr meldete.

    Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen ein

    In dem Gebäude waren nach Medienberichten unter anderem eine Modeschule sowie ein Musikinstitut untergebracht. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Explosion um kurz vor 17.00 Uhr in dem Gebäude befanden, war zunächst nicht bekannt. Das örtliche Bürgermeisteramt öffnete seine Türen für Betroffene sowie Helfer.

    Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung, wegen vernachlässigter Vorsicht oder Sicherheit ein, wie der Sender BFMTV berichtete. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass die Explosion von dem Gebäude ausgegangen ist.

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