Anschlag

    26-Jähriger wird nach versuchtem Anschlag in München untergebracht

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    Deutschland,

    Ein 26-Jähriger, der im Mai vergangenen Jahres in München einen tödlichen Anschlag auf möglichst viele Christen geplant haben soll, bleibt in der Psychiatrie.

    Justitia
    Justitia - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schwer psychisch kranker Mann wollte laut Anklage viele Christen töten.

    Das Landgericht München I entschied am Mittwoch, dass er dort untergebracht wird, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der aus dem Iran stammende Mann leidet an paranoider Schizophrenie und wurde nach mehreren Monaten in Untersuchungshaft bereits untergebracht.

    Der Prozess hatte am Freitag begonnen. Laut der Anklage der Generalstaatsanwaltschaft München wollte der 26-Jährige am 10. Mai vergangenen Jahres ein Auto entführen und damit dann in der Fussgängerzone in der Münchner Innenstadt möglichst viele Menschen überfahren und so töten. Mit Messer und Hammer bewaffnet soll er versucht haben, an ein möglichst PS-starkes Auto zu kommen.

    Die Entführung eines ersten Autos an einer roten Ampel scheiterte laut Anklage, weil wegen der Zentralverriegelung die Türen nicht zu öffnen waren. Der Angeklagte soll dann mehrfach mit dem Hammer auf die Seitenscheibe eingeschlagen und «Allahu Akbar» gerufen haben. Der Autofahrer flüchtete trotz Rotlichts über die Kreuzung, an seinem Auto entstand ein Schaden von 500 Euro.

    Nach dem Vorbild dieses Opfers sei auch ein Kleinwagenfahrer geflüchtet. Ein weiterer Autofahrer, den der Angeklagte mit gezücktem Messer und Hammer zum Anhalten bringen wollte, floh ebenfalls. Schliesslich habe der Mann dann noch ein viertes Auto zu stoppen versucht, dessen Fahrerin floh aber auch. Der Angeklagte habe auf das vorbeifahrende Auto eingeschlagen und so einen Schaden von tausend Euro verursacht.

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