21 Sprengsätze an Stromleitungen in Deutschland entdeckt

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Polen,

    Nach versuchten Angriffen auf das Stromnetz im Osten Deutschlands hat die Polizei neun weitere selbst hergestellte Sprengvorrichtungen gefunden.

    ARCHIV - Schienenersatzverkehr wegen Unwetter rund um Görlitz (Symbolbild). Foto: Marcus Brandt/dpa
    ARCHIV - Schienenersatzverkehr wegen Unwetter rund um Görlitz (Symbolbild). Foto: Marcus Brandt/dpa - Keystone/dpa/Marcus Brandt

    Sie wurden im unmittelbaren Bereich von Hochspannungstrassen südlich des Umspannwerkes Graustein in der Nähe der Ortschaft Schleife im Landkreis Görlitz entdeckt. Die Sprengsätze wurden durch Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Sachsen (LKA) entschärft, wie das LKA mitteilte. Damit erhöhe sich die Gesamtzahl der im Bundesland Sachsen aufgefundenen Sprengvorrichtungen auf 21.

    Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden, das Landeskriminalamt Sachsen und die Polizeidirektion Görlitz bitten die Bevölkerung weiterhin um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen.

    Am Samstag hatten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft Dresden bereits bekanntgegeben, dass insgesamt zwölf Sprengvorrichtungen in der Lausitzer Braunkohleregion an der Grenze zum Bundesland Brandenburg gefunden wurden. «Diese sollten Schäden an den elektrischen Hochspannungsleitungen durch einen Kurzschluss herbeiführen», hatten Polizei und Generalstaatsanwaltschaft Dresden informiert. Zu einem Schaden am Stromnetz sei es nicht gekommen, auch bestehe keine Gefahrenlage für die Bevölkerung, hiess es.

    Fahndung nach Tatverdächtigen läuft

    Unterdessen wird intensiv nach einem Mann gefahndet, der Sabotageaktionen gegen das deutsche Stromnetz verübt haben soll. Die Vorfälle konzentrieren sich auf Nordrhein-Westfalen (NRW), Brandenburg und Sachsen.

    Polizei und Staatsanwaltschaft in Brandenburg und NRW hatten am Sonnabend einen gemeinsamen Fahndungsaufruf mit zwei Fotos des 48-Jährigen veröffentlicht und bitten die Bevölkerung um Hinweise. Am Sonntag hatte es einen Grosseinsatz im Hambacher Forst nahe Köln gegeben, allerdings wurden dort keine Hinweise auf den Mann gefunden.

    Am Freitag hatten Polizisten in der Wohnung des Tatverdächtigen im nordrhein-westfälischen Gevelsberg Sprengstoff gefunden. Später stürmte ein Spezialeinsatzkommando im rund 100 Kilometer entfernten Niederzier in einem Wald einen Lastwagen, der augenscheinlich zu einem Wohnmobil umgebaut worden war. Der Gesuchte wurde aber nicht angetroffen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #2873 (nicht angemeldet)

    wurde Putins Ausweis schon gefunden ?

    User #1369 (nicht angemeldet)

    @User #2654, bei allem Respekt, reicht ihr Gegächtnis auch weiter als 6 Monate zurück? Nato-Osterweiterung, Nordstream (übrigens wurden Ukrainer verhaftet) und die Ukraine hat den Gastransit beschränkt und Europa genötigt...

    Weiterlesen

    a
    68 Interaktionen
    «Gerontonomie»
    Das sagt Christoph Blocher zur SVP-Bundesratswahl
    2'100 Interaktionen
    Parmelin-Nachfolge

    MEHR IN NEWS

    trump
    12 Interaktionen
    Mann des Jahrhunderts
    a
    455 Interaktionen
    Frankreich-Proteste
    3 Interaktionen
    Schluss mit Sommerzeit
    So soll im Aargau Trinkwasserversorgung geregelt werden
    Aargau

    MEHR AUS POLEN

    Europa League Sunderland Juventus
    3 Interaktionen
    Juventus enttäuscht
    polen
    Warschau
    6 Interaktionen
    Warschau