RTX Spark – Was von Nvidias Notebook-CPU N1X zu erwarten ist
RTX Spark ist Nvidias neue Prozessorplattform für Notebooks. Erste Details zu N1X und N1 zeigen einen 3-Nanometer-ARM-Chip mit Blackwell-Grafik und KI-Fokus.

RTX Spark soll Nvidias Einstieg in den Notebook-Markt einläuten. Erste Details zu N1X und N1 zeigen eine leistungsstarke ARM-Plattform.
Mit RTX Spark hat Nvidia auf der Computex 2026 seine neue Prozessorplattform für Notebooks vorgestellt. Die Chips kombinieren ARM-Prozessorkerne, Blackwell-Grafik und KI-Beschleuniger auf einem einzigen SoC.
Hinter der Plattform steckt laut «Heise» die bereits seit Monaten erwartete Prozessorfamilie N1. Nvidia selbst hat zahlreiche technische Details bislang noch nicht offiziell bestätigt.
3-Nanometer-Chip mit Cortex-Kernen und Blackwell-GPU
Der Hersteller entwickelt die Plattform gemeinsam mit MediaTek. Wie die «Hardwareluxx» berichtet, soll die Fertigung in einem modernen 3-Nanometer-Verfahren erfolgen.
Das Spitzenmodell trägt den Namen N1X. Laut «Heise» soll der Chip zehn leistungsstarke Cortex-X925-Kerne und zehn Cortex-A725-Kerne erhalten.
Dazu kommt eine integrierte Blackwell-Grafikeinheit. Sie soll 48 Shader-Cluster umfassen und deutlich mehr Grafikleistung bieten als bisherige ARM-Notebookchips.
Fokus auf KI, Kreativ-Workflows und bis zu 64 GB RAM
Der Arbeitsspeicher wird direkt an den SoC angebunden. Der «Heise» zufolge sind Konfigurationen mit bis zu 128 Gigabyte LPDDR5X-Speicher vorgesehen.
Neben dem N1X arbeitet Nvidia offenbar auch an einer abgespeckten Version. Diese soll unter der Bezeichnung N1 auf den Markt kommen.
Dem Bericht zufolge wird der N1 mit acht Cortex-X925-Kernen und vier Cortex-A725-Kernen ausgestattet sein. Auch die Grafikeinheit soll deutlich kleiner ausfallen als beim Flaggschiff.
RTX Spark: Fokus auf KI, Kreativ-Workflows und bis zu 64 GB RAM
Beim Speicher werden ebenfalls Unterschiede erwartet. Der N1 soll bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen.
Nvidia positioniert RTX Spark vor allem für KI-Anwendungen. Auf der Computex demonstrierte das Unternehmen lokale Sprachmodelle und KI-gestützte Produktivitätswerkzeuge.
Daneben standen kreative Anwendungen im Mittelpunkt. Laut der «Hardwareluxx» zeigte Nvidia unter anderem Bildbearbeitung, Videobearbeitung und 3D-Workflows direkt auf der neuen Plattform.
RTX Spark: Nvidia setzt auf ARM und will auch Gamer überzeugen
Auch Spieler sollen profitieren. Nach Angaben der «Hardwareluxx» wurden auf den Vorführgeräten moderne Spiele mit Blackwell-Grafik und Nvidia-Technologien wie DLSS demonstriert.

Mit RTX Spark steigt Nvidia in den Markt für Notebook-Prozessoren ein. Dort zählen Intel, AMD und Qualcomm zu den wichtigsten Anbietern.
Eine wichtige Rolle spielt dabei Windows on ARM. Wie die «ComputerBase» berichtet, sehen Marktbeobachter in leistungsfähigen ARM-Prozessoren eine Chance für deutlich höhere Marktanteile dieser Architektur.
RTX Spark: Erste Notebooks für Herbst 2026 geplant
Microsoft entwickelt Windows on ARM seit mehreren Jahren weiter. Davon könnte auch Nvidia profitieren, da RTX Spark auf diese Softwarebasis aufsetzt.
Die ersten Notebooks mit RTX Spark werden von mehreren Herstellern vorbereitet. Genannt werden unter anderem Dell, HP, Lenovo, Asus, MSI und Microsoft.
Mit ersten Geräten wird derzeit im Herbst 2026 gerechnet. Nvidia würde damit erstmals mit einer eigenen CPU-Plattform im Notebook-Segment antreten.












