Gericht

    Gericht: Uber darf in London weiter fahren

    DPA
    DPA

    Grossbritannien,

    In der traditionellen Taxi-Branche sorgt Uber seit Jahren für Aufregung. Nun hat das Digital-Unternehmen in London vor Gericht einen Sieg errungen.

    Die Londoner Transportbehörde TfL hatte Uber die Gefährdung von Kunden vorgeworfen und Ende November 2019 die Lizenz entzogen. Dagegen ist das Unternehmen erfolgreich in Berufung gegangen. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa
    Die Londoner Transportbehörde TfL hatte Uber die Gefährdung von Kunden vorgeworfen und Ende November 2019 die Lizenz entzogen. Dagegen ist das Unternehmen erfolgreich in Berufung gegangen. Foto: Kirsty Wigglesworth/AP/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Fahrdienstvermittler Uber darf in London weiter seine Dienste anbieten.

    Der Westminster Magistrates' Court entschied damit am Montag zugunsten des US-Unternehmens, das gegen den Entzug seiner Lizenz in der britischen Hauptstadt Berufung eingelegt hatte. Uber erfülle die nötigen Voraussetzungen für eine entsprechende Lizenz, erklärte der zuständige Richter in seiner Begründung.

    Die Verkehrsbehörde Transport for London (TfL) hatte dem Fahrdienstvermittler Gefährdung von Kunden vorgeworfen und dessen Lizenz Ende November 2019 entzogen. Grund dafür war, dass sich in etlichen Fällen neue Fahrer unautorisiert bei Uber hatten anmelden können - so hätten Tausende von unversicherten Fahrten stattfinden können, lautete der Vorwurf. Der Richter stellte fest, Uber habe mittlerweile seine Praxis verbessert und die Standards erhöht.

    Für Kunden ändert sich in der Praxis daher nichts: Während des Berufungsverfahrens hatte Uber in London ohnehin weiter fahren dürfen. Einem BBC-Bericht zufolge nutzen rund 45 000 Taxi-Fahrer in London die Uber-App, um ihre Dienste anzubieten.

    Uber ist in vielen Ländern immer wieder in Rechtsstreitigkeiten verwickelt. Traditionelle Taxi-Unternehmen werfen dem Digitalunternehmen vor, ihr Geschäft zu zerstören. Auch die Corona-Pandemie ist an Uber nicht spurlos vorbeigegangen: Dadurch dass viele Reisen ausfielen, musste der weltgrösste Fahrdienst-Vermittler zuletzt hohe Verluste ausweisen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Tanktourismus
    21 Interaktionen
    20 Prozent billiger
    macron
    2'826 Interaktionen
    «Ungezügelte Gewalt»

    MEHR IN NEWS

    Peking
    Verloverbindung Janosch Weyermann
    380'000 für 80 Meter
    Nach Drohung

    MEHR GERICHT

    1 Interaktionen
    Solothurn
    2 Interaktionen
    Zürich
    2 Interaktionen
    Zürich
    Rupert Stadler
    1 Interaktionen
    Celle/Ingolstadt

    MEHR AUS GROSSBRITANNIEN

    a
    27 Interaktionen
    Ferienjob
    Johan Manzambi
    Kopfballtor
    manchester city
    2 Interaktionen
    Sponsoren-Betrug
    prinz harry
    327 Interaktionen
    Umfrage