Destruction AllStars verliert seine Online-Server
Destruction AllStars steht kurz vor dem Ende seines Online-Betriebs auf der PS5. Sony beendet damit ein Multiplayer-Projekt der aktuellen Konsolengeneration.

Sony wird die Server des Multiplayer-Rennspiels in den kommenden Monaten endgültig abschalten und mehrere Dienste deaktivieren. Danach werden Matchmaking, Online-Partien und weitere vernetzte Funktionen des Spiels nicht mehr nutzbar sein.
Besonders betroffen sind Spieler, die Destruction AllStars hauptsächlich wegen der kompetitiven Online-Modi regelmässig genutzt haben. Ohne aktive Server bleiben nur noch stark eingeschränkte Inhalte und einzelne Offline-Funktionen verfügbar.
Berichte von «GamePro» zeigen, dass grosse Teile des ursprünglichen Spielkonzepts dauerhaft verloren gehen werden. Der Titel war von Beginn an stark auf schnelle Online-Matches und Multiplayer-Action ausgelegt.
Destruction AllStars verliert weiter an Bedeutung
Das Spiel galt ursprünglich als wichtiger Bestandteil der frühen PlayStation-5-Strategie rund um exklusive Mehrspieler-Erfahrungen. Trotz umfangreicher Vermarktung konnte der Titel jedoch keine langfristig stabile Spielerbasis aufbauen.
Laut «Games.ch» hat Sony bereits einen festen Termin für die Abschaltung der Server bekannt gegeben. Gleichzeitig informiert das Unternehmen über verbleibende Inhalte und technische Einschränkungen nach dem Support-Ende.
Die sinkenden Nutzerzahlen dürften entscheidend zur Einstellung des Online-Betriebs beigetragen haben. Viele vergleichbare Live-Service-Spiele kämpfen derzeit ebenfalls mit Problemen bei der langfristigen Spielerbindung.
Sony verändert Multiplayer-Strategie
Parallel dazu überprüft Sony zunehmend die Wirtschaftlichkeit eigener Multiplayer- und Live-Service-Projekte innerhalb der PlayStation-Sparte. Vor allem Spiele mit schwacher Nutzerentwicklung geraten offenbar schneller unter internen Bewertungsdruck.

«Gameswelt» berichtet, dass die Einstellung von Destruction AllStars auch Teil strategischer Veränderungen bei Sony sein könnte. Der Konzern konzentriert sich demnach stärker auf langfristig erfolgreiche Online-Spiele mit stabilen Spielerzahlen.
Die Abschaltung zeigt, wie abhängig moderne Multiplayer-Spiele von aktiven Communities und laufendem Support geworden sind. Besonders reine Online-Titel verlieren ohne regelmässige Spieler und Server schnell ihre zentrale Funktion.












