Winde erschweren Löscharbeiten bei Waldbränden in Türkei
Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen weiter gegen zahlreiche Waldbrände im Süden und Westen des Landes, die durch starke Winde angefeuert werden.

Man versuche zurzeit Brände in den Provinzen Antalya, Mugla und Balikesir vollständig unter Kontrolle zu bringen, sagte Forstminister Ibrahim Yumakli dem Staatssender TRT zufolge. Bei drei weiteren sei das bereits gelungen. In der Nacht sei zudem ein weiterer Waldbrand im Bezirk Fethiye der Provinz Mugla hinzugekommen.
Ein Sturm in Antalya, der zwischenzeitlich 84 km/h erreichte, hätte die Löscharbeiten erschwert, sagte Yumakli. Es seien landesweit 21 Flugzeuge, 69 Helikopter, etwa 500 Löschfahrzeuge und mehr als 3500 Kräfte im Einsatz.
Der Minister mahnte die Bevölkerung erneut, wachsam zu sein. Mehr als 70 Prozent der Brände hätten ihren Ursprung ausserhalb der Wälder und breiteten sich dann im Wald aus. Es gebe zudem drei entscheidende Hauptfaktoren für Waldbrände: niedrige Luftfeuchtigkeit, Hitze und starke Winde. Da diese Faktoren zurzeit gleichzeitig auftreten, sei höhere Vorsicht geboten.






