Wenn es nach der EU geht, kommt das iPhone bald mit USB-C-Anschluss. Ein Schweizer Robotik-Student zeigt nun, wie das aussehen könnte.
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Eine Frau hält ein iPhone in der Hand. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Schon länger zeichnet sich nun USB-C als Standardanschluss für Geräte weltweit ab.
  • Beim iPhone setzt Apple dennoch nach wie vor auf den eigenen Lightning-Port.
  • Nach rund einem halben Jahr der Tüftelei verbaut nun ein Schweizer USB-C im iPhone.

Das iPhone ist mittlerweile wohl das populärste smarte Gerät, welches nicht über einen USB-C-Anschluss verfügt — zumindest offiziell. Denn der hiesige Robotik-Student Ken Pillonel hat sich genau dieser Problematik angenommen. Neulich demonstrierte der Schweizer erstmals sein iPhone X mit USB-C-Ladebuchse.

Das iPhone der Zukunft?

Seit vergangenem Mai dokumentiert Pillonel sein ambitioniertes Projekt im eigenen Blog und auf YouTube. Dabei gab es während der Entwicklung auch einige Schwierigkeiten, etwa die benötigte Hardware ins Gerät hineinzubekommen. Das klappte beim ersten Wurf noch nicht so ganz.

Pillonels erster Prototyp des iPhone mit USB-C.

Jetzt hat er es jedoch geschafft und alles sauber im iPhone verstaut. Der Prototyp mit USB-C kann nun Daten übertragen und natürlich auch aufladen. Zu sehen ist hier möglicherweise ein Vorbote kommender iPhones.

So sieht das iPhone mit USB-C aus.

Erst vor wenigen Wochen hat die Europäische Kommission angekündigt, Smartphone-Hersteller praktisch zu USB-C zu verpflichten. Es ist also durchaus möglich, dass schon das nächste iPhone ebenfalls den standardisierten Anschluss verwendet.

Auf der anderen Seite bestehen schon länger Gerüchte, dass Apple bald alle physischen Anschlüsse vom Smartphone entfernt. Dank Pillonel ist das iPhone mit USB-C jetzt aber definitiv real geworden, wenn auch nicht ganz offiziell.

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