Apple schickt einige Safari-Daten nach China

    Alexander König
    Alexander König

    USA,

    Klammheimlich änderte sich das Kleingedruckte zum Apple-Browser Safari. Neu darf das Programm IP-Daten an eine chinesische Firma senden.

    safari webkit
    Apples Safari läuft auf verschiedensten Geräten und basiert auf der Browser-Engine WebKit. - Apple

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Browser Safari soll Nutzerdaten nach China weitergeben.
    • In welchem Umfang dies geschah oder geschieht, ist unklar.

    Berichten zufolge soll der Apple-Browser Safari die IP-Adressen des Nutzers neuerdings an den chinesischen Softwarekonzern Tencent schicken dürfen. Dies diene der Verifizierung einer neu aufgerufenen Webseite. Zuvor war hierfür lediglich der Dienst «Google Safe Browsing» zuständig, wie «Heise» kommentiert.

    Dabei könne Tencent nicht nur die IP-Adresse zu Protokoll führen. Welche weiteren Daten weitergegeben werden, ist unklar.

    Tenent ist einer der grössten chinesischen Softwarekonzerne und hält Anteile an Unternehmen weltweit. 2016 erwirtschaftete die Firma umgerechnet rund 21 Milliarden Franken. Ein Jahr darauf waren es bereits 30 Milliarden.

    Apple nimmt Stellung

    Apple hält in einem Statement fest, dass das Ganze ausschliesslich der Sicherheit des Nutzers diene. Tencent komme nur bei chinesischen Smartphones zum Zug. In beiden Fällen werden die URL besuchter Webseiten nicht weitergegeben. Zudem lasse sich die Funktion nach Blieben ausschalten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Support Ende Windows 10 Version 20H1
    3 Interaktionen
    Windows 10
    zürich roger köppel
    66 Interaktionen
    Weltwoche-Chef
    5 Interaktionen
    US-Wahlkampf
    Leapmotor B03X
    133 Interaktionen
    Nur 23’900 Franken

    MEHR IN NEWS

    David Stampfli SP Porträtfoto
    David Stampfli (SP)
    Robin Steiner
    Berner Steiner
    Windräder Windrad Windpark
    Standorte festgelegt

    MEHR AUS USA

    1 Interaktionen
    Washington
    Pete Hegseth Midterms 2026
    1'590 Interaktionen
    Hegseth im Visier
    Donald Trump
    16 Interaktionen
    «Veto gegen alles»
    Elon Musk
    20 Interaktionen
    Wahlniederlage