Chip-Hersteller AMD konnte den Umsatz im abgelaufenen Quartal um 93 Prozent steigern. Dies gelang dank neuer Prozessoren für PCs.
AMD
Ein Chip von AMD. (Symbolbild) - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • AMD konnte sein Geschäft im vergangenen Jahr massiv ausbauen.
  • Besonders stark waren die Zuwächse in der Sparte mit Chips für Rechenzentren.

Der Chipkonzern AMD verbucht dank neuer Prozessoren für PCs und Rechenzentren enormes Wachstum. Der Umsatz des Intel-Konkurrenten stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 93 Prozent auf 3,44 Milliarden Dollar (2,85 Mrd Euro). Der Gewinn kletterte von 162 auf 555 Millionen Dollar, wie AMD nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte.

Besonders stark waren die Zuwächse in der Sparte mit Chips für Rechenzentren. Hier schoss der Umsatz von 348 Millionen Dollar vor einem Jahr auf 1,34 Milliarden Dollar hoch. Statt eines operativen Verlusts von 26 Millionen Dollar brachte der Bereich schwarze Zahlen ein: Diesmal stand ein Plus von 277 Millionen Dollar zu Buche.

Beim Rivalen Intel war das Geschäft mit Rechenzentren in diesem Zeitraum unterdessen um ein Fünftel auf 5,56 Milliarden Dollar geschrumpft. Intel versicherte bei der Vorlage der Zahlen vergangene Woche noch, dies gehe nicht auf eine Abwanderung zurück. Es sei eine befristete Abkühlung, während 2020 georderte Chipmengen «verdaut» würden.

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