Erdbeben

    Zahl der Erbebentoten in Indonesien auf mehr als 300 gestiegen

    Keystone-SDA
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    Indonesien,

    Am Montag ereignete sich ein schweres Erdbeben in Indonesien. Die Zahl derTodesopfer ist mittlerweile auf 321 gestiegen.

    Starker Glaube
    Muslimische Männer verrichten das Freitagsgebet inmitten der Trümmer einer Moschee in Cianjur, die bei dem Erdbeben am 21.11.2022 in Indonesien beschädigt wurde. Achmad Ibrahim/AP/dpa - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut den Behörden werden noch immer elf Menschen vermisst.
    • Das Erdbeben hatte über 62'000 Häuser zerstört.

    Knapp eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Indonesien ist die Opferzahl weiter gestiegen. Der Nationale Katastrophenschutz gab die Zahl der Toten am Sonntag mit 321 an. Elf Menschen würden noch vermisst, sagte Behördenchef Suharyanto. Bei dem Beben der Stärke 5,6 wurden mehr als 62'000 Häuser zerstört, mehr als 73'000 Menschen wurden in Notunterkünften untergebracht.

    Das Erdbeben hatte vorigen Montag die Hauptinsel Java erschüttert. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Cianjur, etwa 70 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta. Weil das Beben sich in geringer Tiefe von zehn Kilometern an Land ereignete, waren die Schäden entsprechend gross. Java ist extrem dicht besiedelt. «Die Helfer erreichen allmählich die betroffenen Einwohner in den abgelegenen Dörfern mit Nahrungs- und Hilfsmitteln und errichten Zelte für sie», sagte Suharyanto.

    Der Inselstaat Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

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