Bali-Tourist verscheucht Spinne – und fackelt Villa ab
Die indonesische Insel Bali gilt als beliebtes Ziel für Touristen. Vor Ort gibt es aber auch viele Spinnen. Eine solche führte zum Abbrennen einer ganzen Villa.

Das Wichtigste in Kürze
- Auf Bali ist eine Villa bis auf die Grundmauern abgebrannt.
- Grund für den Brand: Ein Nepalese (45) wollte mit Feuer eine Spinne aus dem Badezimmer vertreiben.
- Das Feuer ging auf das Strohdach über, die Villa geriet dadurch in Brand.
- Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf umgerechnet 93’000 Franken.
Die indonesische Insel Bali gilt als beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt.
Sie punktet mit tropischen Stränden, gutem Essen, spektakulären Wellness-Oasen und ihrer beeindruckenden Natur.
Doch wo Natur ist, gibt es auch Tiere. Dazu gehören auf Bali auch ziemlich grosse Spinnen.
Mann wollte Spinne mit Feuer vertreiben
Genau das wurde in Kuta Utara im südlichen Teil der Insel einem nepalesischen Touristen (45) zum Verhängnis. Das berichtet die «Bali Times».
Denn: Im Badezimmer seiner Villa traf der Nepalese eine Spinne an. Um das Krabbeltier zu verscheuchen, griff der 45-Jährige zu einer speziellen Technik.

Er zündete ein Stück Papier an und hoffte darauf, die Spinne so aus seinem Badezimmer vertreiben zu können.
Kein guter Plan, wie sich kurz darauf herausstellen sollte. Denn: Die balinesische Villa fing beim Vertreiben der Spinne Feuer – und brannte bis auf die Grundmauern nieder!
Strohdach geriet in Brand
Die Polizei erklärt gegenüber der «Bali Times»: «Nachdem der Mann das Papier angezündet hatte, verliess er das Badezimmer und begab sich ins Arbeitszimmer.»
In dieser Zeit sei das Papier durch Windböen durchs Badezimmer gewirbelt worden. «So konnte das Feuer auf das Strohdach der Villa übergreifen.»
Als er den Brand bemerkte, gelang es dem nepalesischen Touristen, sich in Sicherheit zu bringen. Doch: Von der Villa ist nur noch Schutt und Asche übrig.
Keine Verletzten
Der Sachschaden ist hoch. Die Behörden gehen davon aus, dass er bei rund zwei Milliarden indonesischen Rupien (rund 93’000 Franken) liegt.
Glück im Unglück: Trotz des Windes und der Trockenheit ging das Feuer nicht auf andere Häuser über. Zudem wurde niemand beim Brand verletzt.
Ob die Spinne sich rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte, ist nicht überliefert.















