Vier Verletzte nach mutmasslicher Autoattacke im Westjordanland
Eine mutmassliche Autoattacke im Westjordanland hinterlässt vier verletzte Fussgänger.

Bei einer mutmasslichen Autoattacke nahe einer Siedlung im Westjordanland sind israelischen Angaben zufolge am Freitag vier Menschen verletzt worden. Die Fussgänger seien von einem Fahrzeug gerammt worden, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Sanitäter behandelten vier Menschen in ihren Zwanzigern. Sie alle seien bei Bewusstsein, einer befinde sich «in mässigem Zustand». Drei weitere wurden demnach leicht verletzt. Israelischen Medien zufolge soll es sich bei den Opfern um Israelis handeln.
«Soldaten, die in der Gegend operierten, neutralisierten den Terroristen», teilte die Armee mit. Medien zufolge wurde der Fahrer erschossen. Zu seiner Identität gab es zunächst keine Angaben.
Ereignisort neben Militärposten
Die mutmassliche Autoattacke ereignete sich den Angaben zufolge neben einem Militärposten nahe der israelischen Siedlung Otniel im Süden des besetzten Westjordanlands unweit der Stadt Hebron.
Israel hatte im Sechs-Tage-Krieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben inzwischen Hunderttausende Siedler inmitten von rund drei Millionen Palästinensern.
Die Palästinenser fordern die Gebiete für einen eigenen Staat. Die ohnehin angespannte Lage im Westjordanland hat sich seit Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober noch einmal deutlich verschärft. Auch Berichte über Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser mehren sich seither.













