Venezuela im Fokus: Eskalation der Krise und internationale Spannung

Sandra Neumann
Sandra Neumann

Venezuela,

Venezuela steht im Zentrum geopolitischer Spannungen wegen US‑Blockadeaktionen gegen Öltanker und internationaler Konflikte.

venezuela öltanker
Ein Öltanker vor Venezuelas Küste symbolisiert die aktuellen internationalen Spannungen und Sanktionen im Energiesektor. - keytone

Die Spannungen um Venezuela haben sich in den letzten Tagen deutlich verschärft. Die USA intensivieren ihre Aktionen gegen sanktionierte Öltanker in der Karibik und verfolgen ein weiteres Schiff, sagt MarketScreener Schweiz.

Die US‑Küstenwache jagt bereits ein drittes Tankerschiff, nachdem zwei zuvor unter Kontrolle gebracht wurden, sagt «Deutschlandfunk». China kritisiert scharf das Vorgehen der USA und spricht von einer Verletzung des Völkerrechts.

Laut «ntv» sagte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, dass das willkürliche Entern fremder Schiffe internationales Recht verletzt. Beijing betonte zudem, dass Venezuela das Recht habe, eigenständig internationale Partnerschaften zu verfolgen.

Ölpreise steigen durch US‑Blockade

Der Konflikt um Venezuela zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die USA haben ihre Blockadeaktionen gegen venezolanische Öltanker deutlich verschärft, berichtet «ntv».

Die Massnahmen führten bereits zu spürbaren Steigerungen der Rohölpreise auf den Weltmärkten. Analysten beobachten die Entwicklungen mit wachsender Sorge.

Verletzt die USA im Konflikt mit Venezuela internationales Recht?

US‑Präsident Donald Trump hatte zuvor eine umfassende Blockade sanktionierter Tanker angekündigt. Ziel sei es, den Druck auf Präsident Nicolás Maduro zu erhöhen, berichtet «MarketScreener Schweiz».

US‑Militäreinsätze und internationale Reaktionen zu Venezuela

Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Karibik rund um Venezuela ausgeweitet. Laut «ntv» traf sich Trump dazu mit hochrangigen Sicherheitsbeamten, während russische Diplomatenfamilien aus Venezuela abgezogen wurden.

In Caracas verurteilte Venezuelas Aussenminister die US‑Aktionen als illegal und als Piraterie; Unterstützung erhielt er laut «Deutschlandfunk» auch von Russland. Auch die Europäische Union reagiert auf die Lage in Venezuela.

Yván Gil venezuela
In Caracas verurteilte Aussenminister von Venezuela, Yván Gil, die US‑Aktionen als Piraterie. (Archivbild) - dpa

Der EU‑Rat verlängerte die restriktiven Massnahmen gegen Regierungsoffizielle wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen, wie «MarketScreener Schweiz» berichtet. Diese Sanktionen umfassen Einfrierungen von Vermögenswerten und Reiseverbote, die bis mindestens Januar 2027 gelten, sagt «ntv».

Globale Positionen und wirtschaftliche Auswirkungen

Internationale Akteure beziehen unterschiedliche Positionen. China betonte mehrfach seine Ablehnung einseitiger Sanktionen und forderte die USA auf, diese aufzuheben, schreibt «Deutschlandfunk».

Laut «MarketScreener Schweiz» sucht Maduro angesichts der wachsenden US‑Militärpräsenz Unterstützung bei Verbündeten wie Russland, China und Iran.

Die Wirtschaft Venezuelas bleibt stark von russischen und chinesischen Einnahmen aus dem Ölabsatz abhängig. Interne soziale und politische Spannungen halten weiterhin an, und die Lage bleibt volatil, mit weitreichenden Folgen.

Kommentare

User #6812 (nicht angemeldet)

Der Westen muss China bedrängen. Trump wird wichtige Ressourcen aus Venezuela benötigen. Trump hat eine Strategie. Europa hat null Plan und verballert Milliarden.

User #371 (nicht angemeldet)

Eigentlich war Venezuela schon lange auf der To-do Liste der US Regierung, geht es um das Oel oder weil man einen Gegner einfach so ausgeschaltet hat?

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