Venezuela im Fokus: Eskalation der Krise und internationale Spannung
Venezuela steht im Zentrum geopolitischer Spannungen wegen US‑Blockadeaktionen gegen Öltanker und internationaler Konflikte.

Die Spannungen um Venezuela haben sich in den letzten Tagen deutlich verschärft. Die USA intensivieren ihre Aktionen gegen sanktionierte Öltanker in der Karibik und verfolgen ein weiteres Schiff, sagt MarketScreener Schweiz.
Die US‑Küstenwache jagt bereits ein drittes Tankerschiff, nachdem zwei zuvor unter Kontrolle gebracht wurden, sagt «Deutschlandfunk». China kritisiert scharf das Vorgehen der USA und spricht von einer Verletzung des Völkerrechts.
Laut «ntv» sagte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, dass das willkürliche Entern fremder Schiffe internationales Recht verletzt. Beijing betonte zudem, dass Venezuela das Recht habe, eigenständig internationale Partnerschaften zu verfolgen.
Ölpreise steigen durch US‑Blockade
Der Konflikt um Venezuela zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich. Die USA haben ihre Blockadeaktionen gegen venezolanische Öltanker deutlich verschärft, berichtet «ntv».
Die Massnahmen führten bereits zu spürbaren Steigerungen der Rohölpreise auf den Weltmärkten. Analysten beobachten die Entwicklungen mit wachsender Sorge.
US‑Präsident Donald Trump hatte zuvor eine umfassende Blockade sanktionierter Tanker angekündigt. Ziel sei es, den Druck auf Präsident Nicolás Maduro zu erhöhen, berichtet «MarketScreener Schweiz».
US‑Militäreinsätze und internationale Reaktionen zu Venezuela
Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Karibik rund um Venezuela ausgeweitet. Laut «ntv» traf sich Trump dazu mit hochrangigen Sicherheitsbeamten, während russische Diplomatenfamilien aus Venezuela abgezogen wurden.
In Caracas verurteilte Venezuelas Aussenminister die US‑Aktionen als illegal und als Piraterie; Unterstützung erhielt er laut «Deutschlandfunk» auch von Russland. Auch die Europäische Union reagiert auf die Lage in Venezuela.

Der EU‑Rat verlängerte die restriktiven Massnahmen gegen Regierungsoffizielle wegen anhaltender Menschenrechtsverletzungen, wie «MarketScreener Schweiz» berichtet. Diese Sanktionen umfassen Einfrierungen von Vermögenswerten und Reiseverbote, die bis mindestens Januar 2027 gelten, sagt «ntv».
Globale Positionen und wirtschaftliche Auswirkungen
Internationale Akteure beziehen unterschiedliche Positionen. China betonte mehrfach seine Ablehnung einseitiger Sanktionen und forderte die USA auf, diese aufzuheben, schreibt «Deutschlandfunk».
Laut «MarketScreener Schweiz» sucht Maduro angesichts der wachsenden US‑Militärpräsenz Unterstützung bei Verbündeten wie Russland, China und Iran.
Die Wirtschaft Venezuelas bleibt stark von russischen und chinesischen Einnahmen aus dem Ölabsatz abhängig. Interne soziale und politische Spannungen halten weiterhin an, und die Lage bleibt volatil, mit weitreichenden Folgen.












