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    USA nach Tod von Gaza-Helfern «frustriert» über Vorgehen Israels

    Keystone-SDA
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    Israel,

    Nach dem Tod von ausländischen Helfern im Gazastreifen hat die US-Regierung ihre Besorgnis über die Handlungen des israelischen Militärs deutlich gemacht.

    ARCHIV - John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats im Weissen Haus, spricht während einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
    ARCHIV - John Kirby, Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats im Weissen Haus, spricht während einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Andrew Harnik

    Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrates der USA, John Kirby, sagte am Mittwoch in Washington, US-Präsident Joe Biden habe in seiner Stellungnahme zu dem Vorfall, der «den Höhepunkt ähnlicher Ereignisse» widerspiegele, «seine Empörung, seine Frustration» zum Ausdruck gebracht. Dies sei nicht das erste Mal ist, dass so etwas passiert sei. «Und ja, wir sind darüber frustriert», sagte Kirby.

    Sieben Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Central Kitchen waren im Gazastreifen durch einen Luftangriff des israelischen Militärs getötet worden. Israel sprach von einem unabsichtlichen Treffer und einem schweren Fehler. Biden hatte Israel daraufhin schwere Vorhaltungen gemacht.

    Bidens Kritik an Israels Handeln

    «Das ist kein Einzelfall», beklagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) in einer schriftlichen Stellungnahme.

    «Dieser Konflikt ist einer der schlimmsten in jüngerer Zeit, was die Zahl der getöteten Mitarbeiter von Hilfsorganisationen angeht.» Der Demokrat kritisierte: «Israel hat nicht genug getan, um die Helfer zu schützen, die versuchen, die Zivilbevölkerung mit dringend benötigter Hilfe zu versorgen». Israel habe auch nicht genug getan, um die Zivilbevölkerung zu schützen.

    Kirby machte deutlich: «Wir unterstützen nach wie vor ihr Recht, sich zu verteidigen. Und das werden wir auch weiterhin tun.» Dennoch sei die US-Regierung «besorgt» über das Vorgehen Israels. Jeden Tag spreche man über die Art und Weise der Kriegsführung.

    US-Gespräche mit israelischer Führung

    «Es kommt darauf an, wie sie es tun», sagte Kirby. Deshalb führe die US-Regierung auch «diese schwierigen Gespräche» mit der israelischen Führung. Die USA hätten sich deutlicher als jedes andere Land direkt an Israel gewandt, um mehr humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen und den Schutz der Zivilbevölkerung einzufordern.

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