USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl auf Schiffen

Etienne Sticher
Etienne Sticher, Keystone-SDA

Iran,

Der Iran-Krieg dauert bereits seit drei Wochen. Mehrere hochrangige Politiker und Militärs wurden von Israel und den USA getötet.

donald trump iran
Donald Trump steht wegen der hohen Ölpreise unter Druck und hat nun reagiert. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 28. Februar griffen Israel und die USA den Iran an und starteten den Krieg.
  • Der Iran schlägt grossflächig zurück und attackiert auch Ziele in den Golfstaaten.
  • Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine Entwicklung im Nahen Osten.

Am 28. Februar griffen die USA und Israel den Iran an. Seither wurden mehrere hochrangige Militärs und Politiker, darunter der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, getötet. Zudem greift Israel wieder Stellungen der Hisbollah im Libanon an.

Der Iran schlägt grossflächig zurück und attackiert auch die Golfstaaten sowie deren Energieinfrastruktur. Zudem blockiert das Land die für den Ölhandel wichtige Strasse von Hormus, was zu starken Preisanstiegen und grossen Unsicherheiten führt.

Verfolgst du den Konflikt rund um Netanjahu und den Iran-Krieg aktiv?

Wie lange der Krieg noch dauern wird, ist unklar. Donald Trump sagte am Freitag, er erwäge, die Angriffe zurückzufahren, man stehe kurz davor, die Ziele zu erreichen. Gleichzeitig sind aber Tausende weitere US-Soldaten auf dem Weg in den Nahen Osten.

Im Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:

USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl auf Schiffen

03.00: Die USA lockern im Iran-Krieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt.

öl
Der Iran-Krieg führt zu höheren Ölpreisen. - keystone

Mit der Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.

Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst wieder straflos verkauft werden dürfe. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Iran warnt Grossbritannien nach Kurswechsel

02.45: Die iranische Führung hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben.

Die grosse Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schrieb Irans Aussenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, «dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen den Iran genutzt werden». Der Iran werde «sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen».

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