Ölpreis steigt nach neuer Eskalation im Nahen Osten deutlich an

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    USA,

    Der Ölpreis steigt nach der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran deutlich an. Gleichzeitig geraten Kryptowährungen weltweit unter Druck.

    Ölpreis
    Der steigende Ölpreis sorgt nach der Nahost-Eskalation für Turbulenzen an den Finanzmärkten. - keystone

    Der Ölpreis legte deutlich zu, nachdem Washington Ausnahmen für iranische Ölexporte zurücknahm und den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erneut verstärkte. Neue Geschäfte mit iranischem Rohöl bleiben untersagt, bereits genehmigte Lieferungen dürfen lediglich noch bis zum 17. Juli abgewickelt werden.

    Hintergrund der Entscheidung sind Angriffe auf mehrere Tanker in der strategisch wichtigen Strasse von Hormus während der vergangenen Tage. Die Wasserstrasse zählt zu den wichtigsten Handelswegen für Rohöl und beeinflusst weltweit die Entwicklung internationaler Energiemärkte erheblich dauerhaft.

    Der Ölpreis für Brent-Rohöl verteuerte sich zeitweise auf mehr als 76 US-Dollar je Barrel und setzte seine Aufwärtsbewegung fort. Wie «finanzen.net» berichtet, reagierten Händler unmittelbar auf die verschärften Sanktionen und die angespannte Sicherheitslage in der Region.

    Ölpreis belastet auch den Kryptomarkt

    Steigende Ölpreise schüren neue Inflationssorgen und erhöhen die Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten deutlich bei vielen Investoren weltweit. Dadurch könnten erwartete Zinssenkungen später erfolgen, wodurch risikoreiche Anlagen für Anleger vorerst an Attraktivität verlieren.

    Glaubst du, dass der steigende Ölpreis die Finanzmärkte weiter belasten wird?

    Ein stärkerer US-Dollar erschwert zusätzlich Investitionen in spekulative Vermögenswerte und erhöht die Zurückhaltung institutioneller sowie privater Marktteilnehmer weltweit. Vor allem Kryptowährungen reagieren empfindlich auf veränderte Zinserwartungen und wachsende wirtschaftliche Unsicherheiten an den globalen Finanzmärkten derzeit.

    «CoinDesk» zufolge verstärkten gegenseitige Luftangriffe zwischen den USA und dem Iran die Nervosität an den Finanzmärkten zusätzlich erheblich. Analysten sehen deshalb kurzfristig nur begrenzte Chancen auf eine nachhaltige Erholung risikoreicher Anlageklassen einschliesslich vieler Kryptowährungen weltweit.

    Anleger meiden riskante Investments

    Der gesamte Kryptomarkt verlor innerhalb eines Tages spürbar an Wert, nachdem Anleger verstärkt sichere Anlageformen bevorzugten und Risiken mieden. Bitcoin, Ethereum und zahlreiche weitere Kryptowährungen notierten schwächer, behaupteten jedoch einen Teil ihrer vorherigen Wochengewinne insgesamt weiterhin.

    bitcoin ölpreis
    Der steigende Ölpreis belastet die Kryptomärkte und setzt Bitcoin sowie weitere Digitalwährungen unter Druck. (Archivbild) - keystone

    Besonders kräftig fielen die Verluste bei Hyperliquid aus, während auch XRP und Solana spürbar an Wert verloren. Mehrere grosse Altcoins entwickelten sich damit schwächer als der Gesamtmarkt und gehörten zu den grössten Verlierern des Tages.

    Wie «Yahoo Finance» berichtet, verstärkte die angespannte geopolitische Lage die Risikoaversion vieler Anleger an den internationalen Kryptomärkten erheblich. Die Entwicklung zeigt, wie eng Ölpreis, geopolitische Ereignisse und die Stimmung an den Finanzmärkten inzwischen miteinander verbunden bleiben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #4792 (nicht angemeldet)

    uiii und der deutsche tankrabatt ist weg,was nun,most ist und bleibt das billigste beim autofahren,rechnet mal richtig,vorallem wenn auto nicht bezahlt ist,

    User #6479 (nicht angemeldet)

    Iraner sind eine stolze Nation die sich niemals unterdrücken lassen wird

    Weiterlesen

    3 Interaktionen
    New York/London
    dasf
    1 Interaktionen
    Bern
    Ölpreis
    3 Interaktionen
    New York/London

    MEHR IN NEWS

    Einsiedeln SZ
    Basel
    Marbach/Lüchingen SG

    MEHR AUS USA

    trump
    238 Interaktionen
    Nach Todesfall
    Apple
    EU-Start bleibt offen
    Donald Trump
    8 Interaktionen
    Nach Verbannung