Tragödie in Chiles grösster Kupfermine: Bergarbeiter tot geborgen

    Keystone-SDA
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    Chile,

    Nach dem Einsturz der grössten Kupfermine des Landes wurde in Chile ein verschütteter Bergarbeiter tot aufgefunden. Weitere vier Männer werden noch vermisst.

    Chile Mine Bergarbeiter vermisst
    Einer der vermissten Bergarbeiter wurde nun tot geborgen. - keystone

    Nach dem Teil-Einsturz in der grössten Kupfermine Chiles ist ein verschütteter Bergarbeiter tot geborgen worden. Bei der Suchaktion nach insgesamt fünf vermissten Arbeitern «wurden menschliche Überreste gefunden, die von den Behörden noch identifiziert werden müssen», teilte der chilenische Staatskonzern Codelco am Samstag (Ortszeit) mit.

    Infolge eines Erdbebens der Stärke 4,2 am vergangenen Donnerstag waren Teile der Kupfermine El Teniente eingestürzt, die rund 100 Kilometer von der chilenischen Hauptstadt Santiago entfernt liegt. Ein Mensch war dabei ums Leben gekommen, neun weitere Menschen wurden verletzt.

    Eine gigantische Goldgrube

    Zunächst konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob das Beben einen natürlichen Ursprung hatte – oder durch die Minenarbeiten selbst ausgelöst wurde.

    Die Mine El Teniente reicht bis in eine Tiefe von 1200 Meter hinab und gilt als grösste Kupfermine der Welt. Über 350'000 Tonnen des wertvollen Metalls wurden im vergangenen Jahr in El Teniente gewonnen, fast sieben Prozent des in Chile geförderten Kupfers.

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    Santiago de Chile

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