Zyklon auf Sri Lanka kostet mindestens 190 Menschenleben
Ein Zyklon hat auf Sri Lanka für grosse Verwüstung gesorgt. Mehr als 190 Menschen sollen gestorben sein.

Nach einem schweren Unwetter auf Sri Lanka ist die Zahl der Toten nach Angaben des Katastrophenschutzes weiter gestiegen. Demnach sind durch die Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens 193 Menschen ums Leben gekommen, 228 gelten weiterhin als vermisst.
Ausgelöst wurden die sintflutartigen Regenfälle durch den Zyklon «Ditwah».
Zentrale Bezirke besonders betroffen
Die meisten Todesopfer stammen aus den zentralen Bezirken Kandy und Badulla. Mehr als eine Million Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Auch am Sonntag wurden neue Erdrutsche aus dem zentralen Hochland gemeldet. In einem Dorf im Nordosten des Landes brach zudem ein Wasserreservoir.
Am Samstag hat «Ditwah» Sri Lanka in Richtung Südindien verlassen, seither lassen die Regenfälle nach. Dennoch stehen viele tiefer gelegene Gebiete, auch in der Nähe der Hauptstadt Colombo, weiterhin unter Wasser.
In Regionen, in denen es besonders heftig geregnet hat, kommt es weiterhin zu Erdrutschen.
Notstandsregelungen verhängt
Such- und Rettungsteams evakuieren Betroffene per Flugzeug aus den überschwemmten Gebieten, verteilen Hilfsgüter und suchen nach Verschütteten.
Präsident Anura Kumara Dissanayake hat Notstandsregelungen verhängt. Mehr als 5.000 Häuser sind vollständig oder teilweise zerstört. Strassen, Brücken und Stromleitungen sind beschädigt.










