Bei einem israelischen Luftangriff in der westsyrischen Provinz Homs ist syrischen Angaben zufolge ein Soldat ums Leben gekommen.
Syrische Regierungstruppen haben ihre Offensive im Südwesten des Landes ausgeweitet.
Syrische Regierungstruppen haben ihre Offensive im Südwesten des Landes ausgeweitet. - dpa

Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall nahe der Stadt Palymra kurz vor Mitternacht verletzt worden, teilte das syrische Verteidigungsministerium in der Nacht zum Donnerstag mit. Ziel sei unter anderem ein Sendemast gewesen. Von israelischen Behörden gab es zunächst keine Angaben.

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete von mehreren Explosionen nahe einem Militärflugplatz im Osten von Homs, nachdem israelische Kampfflieger das Grenzgebiet zwischen dem Irak, Syrien und Jordanien bombardiert hätten.

Die Luftangriffe trafen demnach mehrere Einrichtungen pro-iranischer Milizen. Darunter befänden sich ein Ausbildungszentrum und ein Sendemast. Einige Geschosse seien jedoch von der syrischen Luftabwehr abgefangen worden. Über die Zahl der Opfer und Schäden gab es zunächst keine Angaben. Der Militärstützpunkt sei bereits vor vier Tagen Ziel eines Angriffs nicht identifizierter Drohnen gewesen, hiess es weiter.

Die israelischen Angriffe in Syrien gelten als Versuch, den Iran, einen der wichtigsten Verbündeten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, daran zu hindern, seinen militärischen Einfluss in der Region auszubauen.

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