Streik

Streik in Israel aus Solidarität mit den Hamas-Geiseln

Keystone-SDA
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Israel,

In Israel wird gestreikt. Viele Menschen solidarisieren sich auf diese Weise mit den Hamas-Geiseln.

Geiseln gaza
Ein Mann hält während einer Demonstration ein Plakat, auf dem die Freilassung der von Hamas-Kämpfern entführten Geiseln im Gazastreifen gefordert wird. (Archivbild) Foto: Leo Correa/AP - sda - Keystone/AP/Leo Correa

Mit Streiks und Protesten haben zahlreiche Israelis ihre Solidarität mit den Geiseln zum Ausdruck gebracht, die seit fast zwei Jahren von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden. Demonstranten blockierten zahlreiche Strassen im Land, darunter auch eine zentrale Schnellstrasse in der Küstenmetropole Tel Aviv. Sie schwenkten blau-weisse israelische Nationalflaggen sowie gelbe Fahnen, die Solidarität mit den Geiseln symbolisieren.

Die Demonstranten forderten die Beendigung des Gaza-Kriegs und die sofortige Freilassung der Hamas-Geiseln. Zudem riefen sie die israelische Regierung dazu auf, ihre Entscheidung rückgängig zu machen, Gaza und andere Gebiete im Gazastreifen einzunehmen.

Landesweiter Streik

Die Organisation der Geiselangehörigen hatte für Sonntag – dem Beginn der israelischen Arbeitswoche – zu einem landesweiten Streik aufgerufen. Man werde «das Land zum Stillstand bringen», sagte Einav Zangauker am Samstagabend bei einer Kundgebung – ihr Sohn Matan ist eine von 20 lebenden Geiseln im Gazastreifen. Der mächtige Gewerkschafts-Dachverband Histadrut schloss sich dem Streik allerdings nicht an.

Bei einer Demonstration in Tel Aviv sprach am Samstagabend erstmals auch die Schwester eines Agrarstudenten aus Nepal, der bei dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 ebenfalls in den Gazastreifen verschleppt worden war. Seit zwei Jahren habe man kein Lebenszeichen von ihm erhalten, sagte sie unter Tränen. Von insgesamt 50 Verschleppten sind nach israelischen Informationen nur noch 20 am Leben.

Kommentare

User #2841 (nicht angemeldet)

Wo sind die Bilder der Friedens Demos in Gaza?

User #1589 (nicht angemeldet)

Seit Jahren gehen locker 100k regelmässig Protestieren gegen Beni....In den Medien findet man dies immer nur als Rand Notiz...Locker 50% wollen Beni nicht mehr als Vetretter, ist nur wegen Senat an Macht...

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