Israel: Übergang nach Gaza wieder für Hilfslieferungen offen
Israel hat einen wichtigen Grenzübergang in den Gazastreifen nach einer Sperrung wegen der gemeinsam mit den USA ausgeführten Angriffe auf den Iran wieder für die Einfuhr von Hilfsgütern geöffnet.

Das bestätigte ein Sprecher der zuständigen israelischen Cogat-Behörde auf Anfrage. Cogat hatte die Wiedereröffnung des Übergangs Kerem Schalom bereits am späten Montagabend angekündigt.
Israel hatte am Samstag über die Schliessung der Übergänge informiert und dies mit Blick auf den Krieg mit dem Iran als «notwendige Sicherheitsmassnahme» bezeichnet. Laut einem Sprecher der Armee handelte es sich um eine vorübergehende Massnahme in den ersten Kriegstagen, da zunächst nicht klar gewesen sei, ob und wie die mit dem Iran verbündeten Terrororganisationen im Gazastreifen in den Krieg eingreifen würden.
Es sei nun ein «an die aktuelle Sicherheitslage angepasster Mechanismus» entwickelt worden, um einen sicheren Betrieb des Übergangs zu ermöglichen, teilte die Cogat-Behörde mit. Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Auch wie viele Hilfsgüter im Tagesverlauf in den Gazastreifen kommen sollen, blieb unklar.
Cogat hatte nach der Schliessung der Grenzübergänge erklärt, der vorhandene Vorrat im Gazastreifen reiche für einen längeren Zeitraum aus. Die Vereinten Nationen hatten widersprochen: Die lokalen Vorräte gingen zur Neige, hiess es von einem Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres.
Ausreisen aus medizinischen Gründen sowie die Rückkehr von Menschen in den Gazastreifen sind vorerst weiterhin nicht möglich.










