Landgang in Thailand: US-Soldaten liefern sich schon Suff-Prügelei
Beim Landgang der Besatzungsmitglieder der USS Abraham Lincoln prügeln sich zwei betrunkene US-Soldaten schon in der ersten Nacht an Land.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Polizei in Pattaya nahm zwei betrunkene US-Soldaten der Besatzung der USS Abraham Lincoln nach einer Prügelei fest.
- Die US-Navy verhängt gegen beide Männer ein Landgangsverbot.
- Trotz des Vorfalls blieb es in Pattaya bei einem weitgehend ruhigen Aufenthalt.
Mehr als achteinhalb Monate war die Besatzung des US-Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln auf See. Pattaya hatte sich auf den Besuch der rund 5000 Soldaten vorbereitet, die sich auf ihren ersten Landgang freuten.
In der thailändischen Stadt gab es mehr Polizei auf den Strassen und eine enge Zusammenarbeit mit der US-Navy. Das Ziel: Ein ruhiger und geordneter Ablauf.
Am Mittwoch legte die USS Abraham Lincoln im Tiefseehafen Laem Chabang vor Pattaya an. Und bereits in der ersten Nacht kam es zu einem Zwischenfall mit zwei Besatzungsmitgliedern, wie «Bild» berichtet.
Zwei US-Militärangehörige gerieten in der Nähe der sogenannten Walking Street in eine körperliche Auseinandersetzung. Die Walking Street ist das bekannteste Ausgehviertel von Pattaya. Gegen halb zwei Uhr morgens alarmierte ein Anwohner die Polizei, weil die Situation zu eskalieren drohte.
Soldaten waren betrunken
Die beiden Soldaten waren laut dem Pattayaer Polizeichef Colonel Anek Srathongyoo betrunken. Die Männer hätten, so Srathongyoo wörtlich, «Lärm gemacht und sich geprügelt».
In Thailand drohen den beiden Soldaten keine strafrechtlichen Konsequenzen. Polizeichef Srathongyoo bezeichnete den Vorfall als «geringfügig».
Die US-Navy zieht dennoch Konsequenzen: Die beiden Männer dürfen für den Rest des Aufenthalts nicht mehr an Land gehen.
Das Ziel eines ruhigen und geordneten Landgangs wurde trotz des Vorfalls weitgehend erreicht. Polizeichef Srathongyoo erklärte, dass es keine weiteren Zwischenfälle gegeben habe.
















